20.02.2020 in Veranstaltungen

Ortsentwicklung in Neuendettelsau gemeinsam gestalten

 

Am Freitag, 28. Februar kommt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly nach Neuendettelsau. Er wird einen Impulsvortrag mit folgenden Inhalten vorstellen: Warum ist Ortsentwicklung notwendig, wie geht man beim Thema Ortsentwicklung vor, was sind die Ergebnisse. Als langjähriger Städtetagspräsident kennt Dr. Maly viele Aspekte der Ortsentwicklung, auch in kleineren Gemeinden.

 

Danach wird SPD Bürgermeisterkandidat Christoph Schmoll zu den konkret von der SPD in Neuendettelsau initiierten und noch geplanten Vorhaben, zur Verwirklichung der Ziele referieren.

 

„Das Thema Ortsentwicklung war mir schon seit jeher ein Anliegen, da ich der Auffassung bin, dass wir unsere Gemeinde langfristig nur liebens- und lebenswert erhalten können, wenn wir rechtzeitig die Weichen für eine gesunde Entwicklung des Ortes in die richtige Richtung stellen. Entwicklung darf nicht zufällig aufgrund Interessen Einzelner und durch tagesaktuelle Entscheidungen geprägt, sondern muss strukturiert innerhalb eines ganzheitlichen Rahmens erfolgen. Sonst laufen wir Gefahr, dass sich das „Gesicht des Ortes“ langfristig nicht nach unseren Wünschen entwickelt.“

 

Ebenso werden sich die SPD Kandidatinnen und Kandidaten auf der Gemeinderatsliste und auch Landratskandidatin Petra Hinkl vorstellen.

 

20.02.2020 in Gemeinderat

Schritt für Schritt zu einer modernen Grund- und Mittelschule

 

oder „Aans nachng Andern“

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde der Beschluss gefasst, aufgrund neuerer Informationen den Umfang an Planungsleistungen für die Fachplaner nochmals anzupassen. Dabei zeigte sich, dass das Leistungspaket etwas kleiner als vorgesehen wird. Dadurch entstehen für den Variantenvergleich geringere Kosten, ohne dass dabei die Qualität des Ergebnisses leiden muss.

Die Planer sollen nun in einem ersten Schritt belastbare Aussagen über die einzelnen Varianten und Standorte treffen. Dies soll bis Ende des Jahres erfolgen. Erste Gespräche mit Büros fanden durch die Verwaltung und je einen Vertreter der Fraktionen bereits statt. Untersucht werden sollen jetzt eine Sanierungsvariante der bestehenden Schule, ein Neubau am jetzigen Standort oder als dritte Variante ein Neubau am Löhe-Campus. Dabei kann für alle drei Varianten auch eine ungefähre Kostenaussage getroffen werden.

Aufgrund kritischer Nachfragen im Plenum betonte Gemeinderatsmitglied Christoph Schmoll nochmals die Bedeutung eines aussagekräftigen Variantenvergleichs, um in Anbetracht der erwarteten Kosten guten Gewissens eine Entscheidung treffen zu können.

Weiterhin führte er aus, wie wichtig es sei, die Bevölkerung auf dem Weg mitzunehmen und zu informieren, aber nicht zu verängstigen. Es sei derzeit weder eine Entscheidung für einen Standort noch für eine Variante getroffen. Belastbare Aussagen könnten erst Ende des Jahres gemacht werden, wenn die Planer ihr erstes Planungsergebnis vorgelegt hätten.

Nach den Gesprächen mit den verschiedenen Fachbüros steht fest, dass nicht nur die Standorte und Varianten untersucht würden, sondern darüber hinaus die Auswirkungen der Schule auf ihre Umgebung in allen wesentlichen Belangen, wie zum Beispiel Verkehr, Lärm oder auch Sportstätten.

In einem zweiten Schritt sollen die Bürgerinnen und Bürger informiert und in die Diskussion einbezogen werden. Erst dann kann im Gemeinderat eine tragfähige Entscheidung getroffen werden.

Durch eine Arbeitsgruppe der Schule, an der auch Vertreter aller Fraktionen beteiligt sind, soll außerdem in den nächsten Wochen das pädagogische Raumfunktionsbuch nochmals erweitert werden. Dies ist durch die aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf einen integrierten Hort erforderlich.

Breitbandausbau in Neuendettelsau

Einer Mitteilung der Deutschen Telekom zufolge soll im Jahr 2020 das Breitbandnetz in den Bereichen Froschlach/Birkig und Rampenstrasse ausgebaut werden. Ziel ist es, die dann ausgebaute Geschwindigkeit VDSL 100 zu Beginn des Jahres 2021 zur Verfügung zu stellen.

 

19.02.2020 in Soziales

Dankeschön für nachhaltiges Einkaufen

 
Mitglieder der Steuerungsgruppe von links: Manfred Riedel, Jürgen Frercks, Maria Wagenknecht

Lächelnde Gesichter beim Verlassen des 40. Sommerbasars

Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe Neuendettelsau bedankten sich bei den Käuferinnen und Käufern am Ausgang der Grund- und Mittelschule für nachhaltiges Einkaufen. Dabei informierten sie über fair gehandelte Kleidung.

Außerdem wiesen sie darauf hin, dass Neuendettelsau seit Oktober letzten Jahres Fairtrade-Gemeinde ist. https://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/stadt/neuendettelsau

Gerade Bürgerinnen aus Nachbarkommunen ließen sich anregen und wollten den Fairtrade-Gedanken mit in ihre Heimatgemeinde nehmen.

Für die Fairtrade-Steuerungsgruppe ist es wichtig, dass der Gedanke, die Welt „fairändern“ in einer breiten Bevölkerungsschicht verankert wird. Dazu sollen im Laufe des Jahres im Amtsblatt entsprechende Tipps und Hinweise zu fairem Einkauf erscheinen.

Man war sich einig, die erfolgreiche Aktion beim nächsten Basar im Herbst zu wiederholen.

http://www.basar-neuendettelsau.de/

 

06.02.2020 in Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat: Fairtrade und Ganztagesbildung

 

Fairtrade-Town Neuendettelsau nimmt Fahrt auf

Den Beitritt zum „Pakt zur nachhaltigen Beschaffung in den Kommunen der Europäischen Metropolregion Nürnberg“ hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung einstimmig beschlossen.

Fraktionssprecher Manfred Riedel sieht darin eine wichtige Vorbildfunktion der Gemeinde. Allerdings käme durch die Erhebung bezüglich der Beschaffung in der Kommune auch einige Arbeit auf die Verwaltung zu. Riedel begrüßte insbesondere, dass durch entsprechende Beschaffungsleitlinien zukünftig mehr Produkte und Dienstleistungen nach Sozial- und Umweltstandards zu beschaffen sind.

Auch die Qualifizierung von Mitarbeitenden sei eine wichtige Ergänzung. Als einer der Vertreter des Gemeinderates in der örtlichen Fairtrade-Steuergruppe schlug er auch die Schulung von Mitgliedern dieser Gruppe vor.

Die Steuerungsgruppe ist weiterhin sehr aktiv. Für das Jahr 2020 hat sie sich als Schwerpunkt die nachhaltige Verankerung des Fairtrade-Gedankens in der Bevölkerung vorgenommen. Dazu sollen beispielsweise monatliche Tipps veröffentlicht werden. Außerdem soll die Gemeindebücherei Buchtipps zum Thema „Fairtrade“ erhalten. Vorgesehen ist auch ein Fachvortrag über faires Einkaufen sowie eine Teilnahme an der Fairtrade Woche im September.

Konkret geplant ist ein Informationsstand im Rahmen des 40. Sommerbasares an der Grund- und Mittelschule am Samstag, dem 15. Februar von 13.00 bis 15.00 Uhr.

Interessantes Konzept einer kooperativen Ganztagsbildung

Aufgrund aktueller Überlegungen wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung durch die geschäftsführende Leiterin der Dienste für Kinder bei Diakoneo, Petra Hinkl, das Konzept einer kooperativen Ganztagsbildung für die Grundschule vorgestellt.

Grundidee des Konzeptes ist die Integration der Räumlichkeiten des Hortes in die Schule. Dies biete sowohl räumliche als auch pädagogische Vorteile.

Für Bürgermeisterkandidat Christoph Schmoll ist dies ein interessantes Konzept mit vielen Chancen. Wichtig ist ihm allerdings die Verzahnung des Personals der unterschiedlichen Träger gut zu klären. Außerdem müsse das bereits erstellte Raumfunktionsbuch nochmals überprüft werden. Für Schmoll ist das Konzept unabhängig vom Standort umsetzbar. Es habe in jedem Fall viel zu bieten.

Auch Gemeinderätin Birgit Bischof sieht in dem Kooperationsmodell viele Synergieeffekte um die Nachmittagsbetreuung zu gestalten.

Fraktionssprecher Manfred Riedel lobte die vorausschauenden Überlegungen, da im Jahr 2023 die Genehmigung für das Provisorium in der Baustraße mit 50 Plätzen ausläuft.

„Rein finanziell betrachtet kann mit diesem Modell ein Schulneubau nur billiger werden, da kein zusätzliches Gebäude für einen Hort errichtet werden muss.“ so die wirtschaftliche Einschätzung von Christoph Schmoll.

 

04.02.2020 in Gemeinderat

Rottlergässchen wird fahrrad- und fußgängerfreundlicher

 

Innerortsentwicklung durch Änderung des Bebauungsplanes

Mit der Änderung des Bebauungsplanes „Nördliche Bahnhofstraße“ soll ein lang gehegter Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden. Das Rottlergässchen soll zukünftig als befestigte Wegverbindung für Fußgänger und Radfahrer konzipiert werden. Der Weg bleibt für Kraftfahrzeuge aber weiterhin gesperrt.

Um eine Innerortsverdichtung zu erreichen, soll der künftige Bebauungsplan eine Mindestfestsetzung von zwei bis maximal drei Vollgeschossen vorsehen. Außerdem soll mit den für unseren Kernort typischen Satteldächern eine harmonische Einbindung der zukünftigen Häuser in das Ortsbild erreicht werden.

Fraktionssprecher Manfred Riedel forderte, dass eine Versiegelung durch Steingärten mit dem Bebauungsplan verhindert werden sollte.

Den Aufstellungsbeschluss hat der Gemeinderat mehrheitlich gefasst. Nach der Aufstellung folgt nun die Beteiligung der Öffentlichkeit, durch öffentliche Bekanntmachung und Möglichkeit der Abgabe von Einwendungen, insbesondere auch durch die Grundstückseigentümer. Der Entwurf des Bebauungsplans wird daraufhin nochmals überarbeitet. Näheres dazu wird im Amtsblatt der Gemeinde mitgeteilt.