Herzlich Willkommen!

 

13.04.2021 in Topartikel Gemeinderat

Interessante Entwicklung zum Schulstandort

 

Nach Variantenvergleich neuer Standort für Grund- und Mittelschule

Digitale Bürgerbeteiligung geplant

In der Sitzung wurde der vom Gemeinderat beauftragte Variantenvergleich für mögliche Schulstandorte von den beauftragten Architekten vorgestellt. Neben dem Altstandort und dem Standort an der Bezzelwiese wurde nun seitens der Verwaltung ein dritter Standort eingebracht. Nach umfangreicher Prüfung kamen die Architekten zu dem Schluss, dass sich die im Eigentum der Gemeinde befindlichen Grundstücke nördlich des Sportplatzes am besten für einen Schulneubau eignen.

Nach Aussage der beauftragten Architekten wäre am bisherigen Standort eine sinnvolle Grundstückseinteilung mit Schulgebäude, Pausenhof, Bushaltestelle und Parkplätzen nur schwierig machbar. Außerdem müssten die Schüler während der relativ langen Bauphase in Containeranlagen unterrichtet werden, was neben der gestörten Lernatmosphäre zu sehr hohen zusätzlichen Kosten führen würde.

Bei der Variante an der Bezzelwiese müsste zunächst das bestehende Gebäude abgerissen werden, was zu einer Verlängerung der Bauzeit und zu einer Erhöhung der Kosten führen würde. Außerdem müssten dort zusätzlich neue Sportanlagen gebaut werden.

Am Standort „Sportplatz“ könnte sofort gebaut werden. Die Sportstätten können weiter genutzt und es müssten auch keine kostenträchtigen Container aufgestellt werden. Außerdem könnte der Neubau an die bereits vorhandene Nahwärmeleitung angeschlossen werden.

Im Vergleich der Varianten sprechen die von Fachleuten durchgeführten Untersuchungen eindeutig für einen Schulneubau am Sportpark. Neben der kurzfristig möglichen Bebaubarkeit und den kurzen Wegen zu den Sportstätten sprechen insbesondere auch die Kostenvorteile für diesen neuen Standort.

Der Gemeinderat favorisierte deshalb in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich diese Variante. Jetzt wurde die Verwaltung beauftragt eine digitale Bürgerbeteiligung durchzuführen.

 

12.04.2021 in Umwelt

Stammtisch am 28.4.2021 um 19:30 Uhr

 

Klimastabiler Wald – Wie geht das?

Wie ist die aktuelle Waldsituation in Bezug auf den herrschenden Wassermangel, wie geht ökologischer Waldumbau hin zum klimastabilen Wald? Wichtige Fragen in Zeiten des Klimawandels. Mit einem Impulsvortrag wird uns ein/e Expert:in vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach die wichtigsten Punkte erklären. In der anschließenden Diskussion könnt ihr eure Fragen stellen.

Link zum Stammtisch

 

25.03.2021 in Gemeinderat

Bericht aus dem Gemeinderat vom 22.3.2021

 

Frühlingsfest und Straßenkirchweih fraglich

Coronapandemie hat uns fest im Griff

Laut Verwaltung sind Veranstaltungen und öffentliche Festivitäten derzeit nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung untersagt. Dies betrifft derzeit insbesondere das Frühlingsfest. Nach Aussage des Hauptschaustellers soll entsprechend der politischen Entscheidungen derzeit abgewartet werden.

 

Kirchweih

Wegen der Kirchweih wurden die Gastwirte von der Verwaltung angeschrieben. Eine Straßenkirchweih wie gewohnt ist derzeit fraglich und eher unwahrscheinlich. Vorstellbar ist eine „Wirtshauskerwa“. Eine endgültige Entscheidung soll voraussichtlich im Mai getroffen werden.

Die Verwaltung schlägt bereits jetzt eine Absage des Kirchweihumzuges vor um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.

 

Kernfrankenfest

Das für den 18. Und 19. September geplante Kernfrankenfest am Bolzplatz in der Hubstraße steht auch in Frage. Eine Entscheidung über die Durchführung soll im Juli getroffen werden.

 

Einwände zum Solarpark Mausendorf

Artenschutzrechtliche Prüfung und Blendgutachten

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung wurde ein Blendgutachten gefordert, um Blendungen durch die Solarzellen auszuschließen. Das Gutachten kam zu dem Schluss, dass von der geplanten Solaranlage weder für den Verkehr auf der Autobahn A 6 noch für den Flugverkehr eine Gefährdung durch Blendung ausgehen.

Bezüglich der artenschutzrechtlichen Prüfung bestehen keine Einwände.

Der Gemeinderat billigte den Entwurf einstimmig. Der Bebauungsplan wird erneut ausgelegt und kann in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

 

Anpassung der Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung öffentlicher Straßen

Keine Auswirkungen auf Grundstücksbesitzer

Auf Grund der aktuellen Rechtsprechung wurde die Verordnung zur Reinhaltung und Reinigung öffentlicher Straßen angepasst. Dies hat allerdings auf Nachfrage von Fraktionssprecher Manfred Riedel (SPD) keine Auswirkungen auf Grundstücksbesitzer in Neuendettelsau.

 

Gebühren für die Benutzung des Gemeindearchivs

Anpassung der Gebühren

Da es auf Landesebene eine klare Regelung für die Gebühren bei der Benutzung des Gemeindearchivs und der Registratur gibt, wurden die Kostensätze, beispielsweise für Kopien, entsprechend angeglichen.

 

Mahngebühren für die Bücherei

Kostendeckung angestrebt

Da die derzeitigen Mahngebühren der Bücherei nicht kostendeckend sind, wurde der Kostensatz je Mahnung von einem auf zwei Euro angehoben.

 

Förderung und Steigerung des Radverkehrs

Einstimmiges Bekenntnis des Gemeinderates

Nachdem der Gemeinderat bereits in der letzten Legislaturperiode eine Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune“ beschlossen hat, wurde jetzt einstimmig der Beschluss gefasst, den Radverkehr besonders zu fördern und den Radverkehrsanteil mittelfristig zu erhöhen. Mit der geplanten Beauftragung eines Verkehrskonzeptes unter Einbeziehung aller am Verkehr beteiligten soll insbesondere auch für Radfahrer ein attraktives Angebot geschaffen werden. Das Fahrrad als Verkehrsmittel hat für die Verwaltung und für den Gemeinderat in der Ortsentwicklung und im Verkehrskonzept einen hohen Stellenwert.

Das Angebot für Radfahrer soll in den nächsten Jahren an die gestiegenen Anforderungen angepasst werden. Der Radverkehr wird seitens des Gremiums als Bestandteil einer umweltverträglichen Mobilität angesehen.

Der Beschluss ist außerdem ein wichtiger Schritt zur Vollmitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Kommune“.

Manfred Riedel von der SPD bedankte sich in diesem Zusammenhang für das Engagement von Frau Hahn, der Radverkehrsbeauftragten der Gemeinde, für ihr außerordentlich hohes Engagement.

 

Radeln für ein gutes Klima

Als bester Newcomer beteiligt sich Neuendettelsau erneut am Stadtradeln

Die Gemeinde Neuendettelsau beteiligt sich in diesem Jahr erneut am Klimabündnis „STADTRADELN“.

Für die Zeit vom 30.05. bis 19.06.2021 sind wir als Gemeinde beim STADTRADELN dabei. Die Radbverkehrsbeauftragte der Gemeinde, Frau Hahn, hat uns bereits angemeldet. Mitmachen bei diesem Klimabündnis können wieder Gruppen,Vereine und (Hoch-) Schulen. Also – auf geht’s zum Kilometersammeln und dabei das Klima schonen.

 

Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung

Konkrete Vorschläge für den Nahverkehr in Kernfranken

Auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen wurde jetzt ein Positionspapier, das unter Beteiligung der Verwaltung und des Fahrgastverbandes „Pro Bahn“ entstanden ist, für die Diskussion zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in einem Work-Shop in Kernfranken aufgenommen.

Dabei geht es insbesondere um eine Verbesserung des Binnenverkehrs zwischen Neuendettelsau und Heilsbronn. Für den Löhe-Express wird außerdem ein Haltepunkt in Wernsbach vorgeschlagen. Der Busverkehr sollte auch Haltepunkte in der Langen Länge und Sonnenstraße vorsehen.

Außerdem sollte der öffentliche Nahverkehr innerhalb Kernfrankens optimiert werden.

Der Gemeinderat stimmte Verwendung des Positionspapiers zur Verbesserung der ÖPNV Anbindung als Arbeitsgrundlage im Kernfranken-Workshop einstimmig zu.

 

Rechnungsprüfung

Entlastung der Verantwortlichen

Nach eingehender Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz von Gottwald Dötzer, wurde die Verwaltung für das Haushaltsjahr 2019 entlastet. Dötzer bedankte sich bei der Kämmerin, Frau Seitzinger, für die kompetente und gewissenhafte Kassenführung.

 

Baugesuch im Ortsteil zugestimmt

Voranfrage bestätigt

Einstimmig hat der Gemeinderat nach einer entsprechenden Voranfrage dem Baugesuch von Bauwerbern im Ortsteil Wollersdorf zugestimmt. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Freiflächengestaltung.

 

Verkehrsbrennpunkte

Landratsamt nimmt Stellung

Der vom Aktionsbündnis „Verkehrswende“ beantragen Versetzung des Ortsschildes in der Schlauersbacher Straße bis zum Norma wurde seitens des Landratsamtes abgelehnt, da auch nach Aussagen der Polizei in den letzten Jahren keine entsprechenden Unfälle vorkamen.

Außerdem beginne die geschlossenen Bebauung erst am derzeitigem Standort des Ortsschildes.

 

Parken in der Schlauersbacher Straße

Da es immer wieder Anfragen und Beschwerden bezüglich des Parkens in der Schlauersbacher Straße gab, wurde das Landratsamt um Verbesserungsvorschläge gebeten. Das Landratsamt teilte mit, dass Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen müssen. Um die geschwindigkeitsreduzierende Wirkung der parkenden Fahrzeuge unter gleichzeitiger Beibehaltung des Verkehrsflusses sicherzustellen, empfiehlt das Landratsamt eine Ausweisung von Parkflächen mittels Fahrbahnmarkierung. Die Verwaltung schlägt vor, dies in einem Gesamtverkehrskonzept zu betrachten.

 

Hinweis auf abbiegenden Radverkehr

Der Antrag des Verkehrsbündnisses wegen der Anbringung von Hinweisschildern auf den abbiegenden Radverkehr in der Reuther Straße, Abbiegung Lange Länge, und Kreisstraße Abbiegung Höhe Einfahrt Froschmühle, wird seitens der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes abgelehnt. Der Hinweis wird als nicht für notwendig erachtet, da Radfahrende rechtzeitig ihre Fahrtrichtungsänderung anzeigen und sich schrittweise in die Fahrbahnmitte einordnen müssen. Eine Überbeschilderung wird abgelehnt.

 

Querungshilfe an der Klinik Neuendettelsau

Laut Landratsamt könnte im Rahmen des behindertengerechten Ausbaus der Haltestelle in der Heilsbronner Straße an der Klinik Neuendettelsau als Synergieeffekt eine Querungshilfe errichtet werden. Die Fraktion der SPD hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Grundsätzlich wäre laut Landratsamt eine Querungshilfe möglich. Allerdings sieht die Straßenverkehrsbehörde nach wie vor kein verkehrsrechtliches Erfordernis. Auch das Argument der Geschwindigkeitsreduzierung greife nicht, da der gewünschte Effekt meist ausbleibe. Aus Sicht der Verwaltung muss deshalb im Rahmen eines Verkehrskonzeptes eine Zählung der täglichen Querungen der Heilsbronner Straße an der Klinik vorgenommen werden.

 

Bericht der Gemeindebücherei

Elementare Einrichtung für die Bürger*innen

Laut Bericht der neuen Leitung der Bücherei, Frau Martina Engst, war die Ausleihe trotz des Lockdowns nicht so stark rückgängig wie befürchtet. Dazu wurden Konzepte erdacht, wie die Bücherei trotz Einschränkungen den Leihbetrieb aufrecht erhalten kann. Ein starker Anstieg war insbesondere bei den eMedien zu verzeichnen. Außerdem wurde ein Lieferdienst angeboten.

Mit ihrem Lockdown-Service hat die Bücherei insbesondere für Familien ein Angebot geschaffen, den eintönigen Alltag abwechslungsreicher zu gestalten. Insgesamt ist die Gemeindebücherei eine elementare Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger. Ein große Rolle spielen die Gesellschaftsspiele und digitale Angebote. Die Mitarbeiterinnen der Bücherei möchten diese Angebote zukünftig noch ausbauen.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Bücherei“, lobte Bürgermeister Schmoll das Engagement der Mitarbeiterinnen.

Der Fraktionssprecher der SPD, Manfred Riedel, würdigte die Bücherei als dritten Ort in der Gesellschaft und als festen sozialen Punkt in der Gemeinde.

 

Zuschuss für das Jugendzentrum

Dank von Diakoneo

Die Verwaltung informierte über das Dankesschreiben von Rektor Hartmann für den jährlichen Zuschuss der Gemeinde für das Jugendzentrum in Höhe von 40.000 Euro.

 

26.02.2021 in Gemeinderat

Bericht aus dem Gemeinderat

 

Gute Mobilfunkversorgung und Gesundheitsschutz

Steuerung der Mobilfunkstandorte

Nachdem die Deutsche Funkturm GmbH (FMG) das Mobilfunkkonzept der Gemeinde Neuendettelsau angreift und vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eine Unwirksamkeit der Planungen vom Gericht feststellen lassen möchte, hat der Gemeinderat eine Aufhebung der Planungen beschlossen. Nach Auskunft von Fachleuten wären die Normenkontrollanträge der DFMG erfolgreich, da formale Mängel nachzuweisen wären. Das Mobilfunkkonzept hatte zum Ziel, die Zulässigkeit von Mobilfunkanlagen zu steuern.

Nachdem die Gemeinde eine Ausgewogenheit zwischen Gesundheitsschutz und Mobilfunkversorgung erreichen möchte, soll das bisherige Standortkonzept jedoch als Grundlage für die Verhandlungen mit der DFMG dienen, da diese sich im Einzelfall bei der Aufstellung von Mobilfunkmasten mit der Gemeinde abstimmen muss. Laut Bürgermeister Schmoll habe man mit dem bisherigen Mobilfunkkonzept dafür eine gute Grundlage für Verhandlungen. Der Corona-Ausschuss stimmte einstimmig zu.

 

Gremiensitzungen während der Corona-Pandemie

Größtmögliche Öffentlichkeit und hoher Infektionsschutz

Aufgrund mehrerer Anfragen und Vorschläge aus dem Gemeinderatsgremium sollen die zukünftigen Gemeinderatssitzungen in der Regel im großen Saal des Hotels Sonne stattfinden. Dies hat den Vorteil, dass alle Gremiumsmitglieder teilnehmen können. Außerdem können sich bis zu 34 Personen im Raum aufhalten und die Sitzung kann bis zu 120 Minuten dauern. Sinnvoll ist es dabei, dass die Teilnehmenden freiwillig FFP 2-Masken tragen. Durch die dort vorhandene Lüftungsanlage besteht ein erhöhter Infektionsschutz für alle Teilnehmenden. Grundsätzlich wartet man auf eine angekündigte gesetzliche Regelung auf Landesebene, die eine Sitzung per Videokonferenz ermöglicht. Die Öffentlichkeit könnte diese im Sitzungssaal des Rathauses auf einem Großbildschirm mitverfolgen. Mit der Vorgehensweise waren alle Ausschussmitglieder einverstanden.

 

Mittagsbetreuung in der Grund- und Mittelschule

Beschulungsangebot der Mittelschule wird angepasst und modernisiert

Infolge der Übernahme von Schülern aus Petersaurach soll künftig neben einer gebundenen Ganztagsklasse auch ein Regelzug angeboten werden. Damit insbesondere berufstätige Eltern dies auch in Anspruch nehmen können, ist eine flexible Mittagsbetreuung erforderlich. Diese soll zukünftig in Zusammenarbeit mit Diakoneo kostenpflichtig angeboten werden. Der monatliche Beitrag der Eltern soll jedoch auf Vorschlag der Verwaltung auf monatlich 50 Euro begrenzt, sowie nach Wochentagen gestaffelt werden und damit auch erschwinglich sein. „Das ist ein attraktives Angebot, insbesondere für berufstätige Mütter im Schichtdienst,“ begrüßte Birgit Bischoff den Vorschlag. Das Gremium stimmte einstimmig zu.

 

Bürger gestalten ihre Heimat

Teilnahme am LEADER-Projekt

Nachdem sich schon zahlreiche Kommunen der Kommunalen Allianz für eine gemeinsame Teilnahme an dem EU-Programm LEADER entschlossen haben, stimmte auch der Gemeinderat Neuendettelsau einstimmig für eine Beteiligung. Ziele dieses Programms sind beispielsweise die Steigerung der Lebensqualität in der Region, die Stärkung der regionalen Identität sowie die ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Aus Sicht von SPD-Fraktionssprecher Manfred Riedel ist insbesondere die Bürgerbeteiligung und das Bürgerengagement ein wichtiges Ziel des Programms. Regionale Entwicklung durch das LEADER Projekt sei eine gute Ergänzung zur Ortsentwicklung. In lokalen Aktionsgruppen können sich u.a. Bürger und Bürgerinnen, Verwaltung, Kirchen und Vereine einbringen. Außerdem gibt es durch Arbeitskreise ein entsprechende Beteiligungsstruktur.

LEADER Projekte im Landkreis findet man beispielsweise bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Region Hesselberg e.V.: https://www.lag-hesselberg.de/

Das vorgesehene LAG-Gebiet für Neuendettelsau würde aus der kommunalen Allianz Kernfranken sowie den kommunalen Allianzen NorA und Aurach-Zenn bestehen.

Bis Ende Mai soll jetzt eine Interessensbekundung eingereicht werden. Ab Anfang 2023 wären dann LEADER-Projektanträge möglich.

 

Anschaffung von Geschwindigkeitsanzeigetafeln

Verlangsamung des Verkehrs an den Ortseinfahrten

Auf Antrag der CSU-Fraktion beschloss der Gemeinderat einstimmig die Anschaffung von mehreren Geschwindigkeitsanzeigetafeln. Diese sollen im gesamten Gemeindegebiet insbesondere an den Ortseinfahrten fest installiert werden. Bei der Anschaffung sollte eine breite Leistungsfähigkeit dieser Tafeln berücksichtigt werden, forderte SPD-Fraktionssprecher Riedel. Neben einer Datenaufzeichnung solle auch das Anzeigen von Textbausteinen möglich sein, da beispielsweise ein DANKE bei Einhaltung der erforderlichen Geschwindigkeit laut einer Untersuchung diese noch verstärkt würde. Bei der Aufstellung der Geräte solle ein Mix aus fest und mobil eingesetzten Anzeigetafeln gefunden werden. Außerdem empfahl Riedel, das „Aktionsbündnis Verkehrswende Neuendettelsau“ einzubeziehen.

Gemeinderätin Birgit Bischoff sprach sich engagiert für die Anzeigetafeln aus. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung."

 

Neubau eines Wohnhauses in Bechhofen

Gremium begrüßt Ansiedlung von jungen Bürgern im Ortsteil

Die Bauvoranfrage eines einheimischen Bauherrn am Ortsrand von Bechhofen wurde positiv beschieden.

 

Dank an Corona-Hilfe Neuendettelsau

Unterstützung bei der Impfanmeldung

Bürgermeister Schmoll bedankte sich bei Gemeinderat Wernher Geistmann, Gründer der Corona-Hilfe Neuendettelsau, für die spontane Zusage und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei der Registrierung und Überwachung ihres Impftermins. Das Angebot wurde bereits in den ersten Tagen von 10 Personen angenommen.

Das Gremium unterstützte den Dank des Bürgermeister mit einem kräftigen Applaus.

 

Markterkundung zum Netzausbau nach der Gigabitrichtlinie

Hauptort weitestgehend gut versorgt

Die Breitbandberatung Bayern hat jetzt der Verwaltung die Ergebnisse einer Markterkundung vorgestellt. Danach sei der Hauptort durch Kommunikationsunternehmen sehr gut versorgt.

Die meisten durch die Gigabitrichtlinie förderfähigen Adressen würden in den Außenorten liegen.

Als nächster Schritt soll nun eine Ausschreibung zur Förderung nach der bayerischen Gigabitrichtlinie erfolgen. Um alle förderfähigen Adressen zu versorgen, würde der Gemeinde, nach Abzug der Förderung, ein Eigenanteil in Höhe von 800 T Euro verbleiben. Vor dem Ausschreibungsverfahren führt die Verwaltung noch Sondierungsgespräche mit den Telekommunikationsanbietern.

 

11.02.2021 in Gemeinderat

Bericht aus dem Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss

 
Rezatgrund - hier soll die geplante Photovoltaikanlage nach dem Willen des Gemeinderates nicht kommen

Große Zustimmung zu Erneuerbaren Energien

 

Eine geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage beschäftigte am vergangenen Montag die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses. Ein Neuendettelsauer Bürger entwickelt gemeinsam mit einem Fachplaner auf seiner Ackerfläche in der Nähe von Wernsbach und auf einer weiteren Fläche bei Bechhofen eine Anlage zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Die beiden Flächen würden Strom für ca. 2.500 Haushalte erzeugen.

 

Der Fachplaner erläuterte die Eckdaten der Anlage und wie ein Ausgleich hinsichtlich des Natur- und Artenschutzes erfolgen könnte. Die Photovoltaikanlage ist kein reines Investitionsobjekt – die Neuendettelsauer Bürger*innen sollen die Möglichkeit bekommen, sich bis zu einem Anteil von 60% daran zu beteiligen.

 

Die Fraktion der Freien Wähler waren von der Präsentation überzeugt und plädierten dafür, dem Vorschlag zuzustimmen. Die Fraktion von Bündnis 90 – die Grünen plädierten hingegen für die Gründung einer Bürgergenossenschaft, um die Erträge voll in den Händen der Bürger zu wissen, was jedoch in diesem Fall das Ende des Vorhabens bedeutet hätte.

 

Ob der Teil der Anlage, der im Rezatgrund bei Bechhofen errichtet werden soll, zwingend für die Wirtschaftlichkeit erforderlich ist, stellte Christian Scheuerpflug von der SPD infrage. Er plädierte dafür, dieses Gebiet aufgrund des Landschaftsbildes grundsätzlich von Freiflächenphotovoltaikanlagen frei zu halten.

 

Natalie Ernst, ebenfalls SPD, stimmte dem Fraktionskollegen zu und wies darauf hin, dass die Gelegenheit zugunsten der Erneuerbaren Energien genutzt werden sollte. Der Landwirtschaft würden diese Flächen nicht auf Dauer entnommen, da nach einem Rückbau der Anlage nach wenigen Jahrzehnten die Flächen wieder anderweitig genutzt werden könnten.

 

Letztendlich gab es eine große Mehrheit für den Beschlussvorschlag, nur die Fläche in Wernsbach mit der Anlage zu beplanen. Wenn möglich soll die Fläche in Bechhofen sogar als Ausgleichsfläche für diese Anlage zur Verfügung gestellt werden. Somit wird diese Fläche ökologisch aufgewertet und naturschutzrechtlich geschützt - ein gutes Ergebnis für die Erneuerbaren Energien und für das Landschaftsbild.

 

Keine Diskussionen hingegen gab es bei der Zustimmung zu einem Pferdeunterstand in Wollersdorf. Hier wurde das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt.

 

Ebenfalls zugestimmt wurde einem Vorhaben in Aich. Das bestehende Wohnhaus soll vergrößert werden. In der Vergangenheit wurde dieses Vorhaben bereits mehrfach aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Die nun vorgelegte Planung fügt sich aber gut in die umgebende Bebauung ein, so dass guten Gewissens die erforderlichen Befreiungen vom Bebauungsplan erteilt werden konnten.

 

Um die Mitglieder des Gemeinderates hinsichtlich der Grundlagen des öffentlichen Baurechts zu schulen, wurde seitens der Verwaltung ein Seminar organisiert. Aufgrund der derzeitigen Situation kann dieses jedoch nur als Online-Schulung stattfinden.

 

Bereits des Öfteren wurden Beschwerden zur Parksituation in der Haager Straße laut. Bürgermeister Schmoll informierte nun darüber, dass die Polizei um verstärkte Kontrollen gebeten wurde. Weiterhin ist geplant, die kommunale Verkehrsüberwachung im Rahmen der Kommunalen Allianz Kernfranken gemeinsam zu organisieren.

 

Berichtet wurde den Ausschussmitgliedern, dass die im Landkreis neu geplante Integrierte Leitstelle nicht im Gemeindegebiet von Neuendettelsau realisiert wird. Neuendettelsau hatte sich mit einem aussichtsreichen Grundstück nahe der Feuerwehr beworben. Die Räte bedauerten diese Entscheidung.

 

Auch diese Sitzung konnte Bürgermeister Christoph Schmoll zügig und konstruktiv leiten und somit dem Hygienekonzept Rechnung tragen.