SPD Neuendettelsau

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13.08.2019 in Topartikel Umwelt

Wasserstoff – schon länger ein Thema im AK Klima der SPD Neuendettelsau

 

Nicht erst seit Söders Ankündigung in Mittelfranken ein Wasserstoff Zentrum zu gründen beschäftigt sich der AK Klima der SPD Neuendettelsau mit dem Thema Wasserstoff. Unter Federführung von Dietrich Tramsen und Andreas Riechelmann wurden Konzepte zur Energieversorgung erarbeitet, die auch für Neuendettelsau Antworten liefern können.

Alternative Energiekonzepte müssen auf Grund der geplanten Ausstiege aus konventioneller Technik vorangebracht werden. Dabei wird neben Biogas, Windkraft, Solar- und -wasserkraft besonders Wasserstoff an Bedeutung gewinnen. Wasserstoff als Energieträger und Alternative zum Verbrennungsmotor, scheint eine weitaus bessere Technologie im Vergleich zu Lithium-Ionen Zellen zu sein. Denn neben der noch fehlenden Infrastruktur und den massiven Menschenrechtsverletzungen bei der Rohstoffbeschaffung, soll die einzige Batteriefabrik von dem chinesischen Unternehmen CATL errichtet werden.

Wasserstoff lässt sich leicht mit elektrischer Energie aus Wasser gewinnen. Bei der Nutzung entsteht dann als Verbrennungsprodukt lediglich Wasserdampf oder bei der Verwendung einer Brennstoffzelle wieder elektrischer Strom und Wärme.

Problematisch am Wasserstoff ist nur der Transport oder die Lagerung, denn Wasserstoff ist höchst entzündlich. Die sogenannte „Liquid Organic Hydrogen Carriers“ (LOHC) beheben dieses Problem. Diese Flüssigkeit selbst reagiert nicht und der darin gespeicherte Wasserstoff ist ebenfalls nicht mehr brennbar oder explosiv. Damit lässt sich Wasserstoff als Energieträger mit der bestehenden Infrastruktur weltweit gefahrlos transportieren und mit geringstem Aufwand aus der Flüssigkeit herausholen und nutzen.

Wir werden uns im Gemeinderat dafür einsetzen, diese Technologie auch für Neuendettelsau nutzbar zu machen. Das wird ein sehr langer Prozess, der aber jetzt angegangen werden muss, damit unsere Kinder zukünftig davon profitieren können.

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06.08.2019 in Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat vom 5.8.

 

Ortsentwicklung geht voran
In einer Sitzung des Arbeitskreises Ortsentwicklung, unter Leitung von Christoph Schmoll, wurde die Verwaltung beauftragt die Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm zu klären.

Save the Date
Am Samstag, den 12. Oktober 2019 findet ein Workshop mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Ortsentwicklung statt. Veranstaltungsort ist die Aula der Grund- und Mittelschule.

Energieversorgung der Zukunft
Angestoßen durch verschiedene Anträge der SPD-Fraktion zur Energieversorgung der Zukunft nahm die Verwaltung am Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg teil. Von besonderem Interesse war dabei das Themenfeld „Energieeffizienz“. Hier wurde ein Förderprogramm des Freistaates Bayern zur Erstellung eines Energienutzungsprogrammes vorgestellt. Dabei soll nach einer Bestands- und Potenzialanalyse ein Konzept hinsichtlich der Energieeinsparung, Energieeffizienz und einer regenerativen, nachhaltigen Energieversorgung   mit einem entsprechenden Maßnahmenkatalog erstellt werden. Unser Fachmann für Umwelt und erneuerbare Energien,  Gemeinderat Christoph Schmoll, beurteilte diese Vorgehensweise als genial und bedankte sich bei der Verwaltung für die schnelle und zielgerichtete Umsetzung der Anträge.
In einer der kommenden Sitzungen des Gemeinderates soll außerdem  Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch (https://www.oth-aw.de/brautsch/ueber/) die Erstellung eines Energienutzungsplanes vorstellen.

Wichtige Grundlage für die Standortentscheidung der Grund- und Mittelschule beschlossen
Die SPD-Fraktion hat den Vorschlag der Gemeindeverwaltung für den Einstieg in ein Vergabeverfahren für Architektenleistungen unterstützt.
Bei der Tragweite der Entscheidung ist es der SPD-Fraktion wichtig, dass sowohl der bisherige Standort als auch eine Anbindung an den Löhe-Campus auf dem Gelände des bisherigen Bezzelheimes untersucht wird.
„Damit bekommen wir endlich belastbare Zahlen und Fakten für eine Standortentscheidung“, betonte Christoph Schmoll. Besonders wichtig war ihm, dass dabei auch die verkehrliche Situation, die Lärmemission und die Energieeffizienz betrachtet werden. Für Gemeinderätin Birgit Bischof war insbesondere die Lärmemission im Hinblick auf das Haus Bezzelwiese wichtig. Fraktionssprecher Manfred Riedel wies darauf hin, dass auch die Situation der Sportstättennutzung für beide Standorte mit betrachtet wird.

Neukonzeptionierung des Sturzflut- und Hochwasserschutzes
„Die Erstellung eines Konzeptes zum  Sturzflut-Risikomanagement ist eine wichtige und hochwertvolle Investition für die Zukunft“, bewertete SPD-Gemeinderat Christoph Schmoll den Vorschlag der Verwaltung in einem Konzept auf Starkregenereignisse zu reagieren. Dies sei auch im Hinblick auf einen Generalentwässerungsplan von Bedeutung. In diesem Konzept sollen Möglichkeiten zur Vermeidung, Vorsorge, Ereignisbewältigung und Nachsorge aufgezeigt werden.
„Keiner von uns möchte Wasser das aus der Kanalisation kommt in seinem Keller haben“, meinte Schmoll.
Der Freistaat Bayern fördert aktuell die Ingenieurleistungen zur Erstellung eines solchen Konzeptes mit 75% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu.

Weiterentwicklung „Musikalische Schule“
Unterstützt hat die SPD-Fraktion den Antrag der Schulleitung der Grundschule auf eine erweiterte Kooperation mit der Musikschule Rezat-Mönchswald. Die musikalische Bildung soll künftig auch in der dritten und vierten Jahrgangsstufe fortgeführt werden. Der Beschluss wurde im Gemeinderat von allen Fraktionen mitgetragen und  einstimmig gefasst.

Tauscher Gelände soll bebaut werden
Für das seit Jahrzehnten brachliegende Gelände der ehemaligen Strumpffabrik Tauscher soll nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates ein Bebauungsplan aufgestellt werden.
Gedacht ist dabei an ein Mischgebiet zwischen nicht störenden Gewerbe und Wohnnutzung.
Der Randbereich des Tauscher Geländes in Richtung Hundeschule soll ausschließlich der gewerblichen Nutzung dienen. Damit wird dem mit Emissionen (Hundegebell) einhergehenden Betrieb der Hundeschule Rechnung getragen, um deren Bestand nicht aufs Spiel zu setzen.
Für Gemeinderat Christoph Schmoll war es wichtig, dass die Möglichkeit einer bereits in früheren Jahrzehnten angedachten Nord-Süd-Verkehrsspanne im Hinblick auf die Ortsentwicklung nicht verbaut wird. Nach Auskunft der Verwaltung sei dies kein Problem.

Die Kosten des Bebauungsplanes trägt der Eigentümer.

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31.07.2019 in Ratsfraktion

Bessere Rahmenbedingungen für den Jugendrat

 

Aus dem Gemeinderat: SPD, FW und Grüne beantragen in der nächsten Sitzung bessere Rahmenbedingungen für den Jugendrat (https://www.facebook.com/juraneuendettelsau/). Es geht hier um Infos aus den Sitzungen, Berichte im Gemeinderat und Amtsblatt, Sitzungsgeld und eine/n Jugendbeauftragte/n. Details findest du hier: Link SPD Homepage. Der Jugendrat hat sich seit seiner Gründung etabliert und leistet eine wichtige und wertvolle Aufgabe für das Gemeinwohl in Neuendettelsau. Es ist wichtig, junge Menschen an die kommunalpolitische Arbeit heranzuführen und aktiv zu unterstützen.

Davon können alle politischen Parteien in Neuendettelsau profitieren, da über den Jugendrat politischer Nachwuchs aufgebaut werden kann.

 

Jugendratsprotokolle:

Die Protokolle der Sitzungen des Jugendrates werden analog der Sitzungsprotokolle des Seniorenbeirates mit den Sitzungsunterlagen des Gemeinderates zur Kenntnis gegeben.

 

Bericht des Jugendrates im Gemeinderat

Der Jugendrat wird vom Bürgermeister mindestens einmal jährlich zur Berichterstattung in die öffentliche Sitzung des Gemeinderates eingeladen.

 

Bericht im Amtsblatt

Analog zum Bericht des Gemeinderates im Amtsblatt wird dort auch die Öffentlichkeit durch die Verwaltung (Jugendbeauftragte/r) regelmäßig über die Arbeit und die Aktivitäten des Jugendrates informiert. Grundlage sind die Sitzungsprotokolle. Begründung: Sowohl die laufende Information des Gemeinderates als auch ein jährlicher Bericht ermöglichen die entsprechende Unterstützung des Jugendrates durch alle Mitglieder des Gemeinderates.

Durch eine regelmäßige offizielle Berichterstattung im Amtsblatt wird die wichtige Arbeit des Jugendrates von den Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters wahrgenommen.

 

Sitzungsgeld

Die an der jeweiligen Sitzung teilnehmenden Jugendräte erhalten ein Sitzungsgeld in Höhe von 2,00 EUR pro Sitzung. Die Abrechnung erfolgt vierteljährlich über die Sitzungsprotokolle. Das Sitzungsgeld wird nicht dem Budget des Jugendrates entnommen.

 

Stellenbesetzung Mobile Jugendsozialarbeit

Bei der Bewerberauswahl wird der Jugendrat (Vorsitzende und Stellvertretung) beteiligt. Ebenso muss der Jugendrat bei der Überarbeitung der Stellenbeschreibung beteiligt werden.

 

Stellenanteil für Jugendrat

Die überarbeitete Stellenbeschreibung für die Mobile Jugendsozialarbeit enthält die Aufgabe als Jugendbeauftragte/r mit einem Stellenanteil von durchschnittlich 2 Stunden/Woche für die Begleitung und Unterstützung des Jugendrates.

 

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26.07.2019 in Jugend

Schöne Ferien für alle

 
 

18.07.2019 in Gesundheit

Keine Gentechnik!

 

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Neuendettelsau beantragte ein Verbot des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Auf kommunalen Pachtflächen der Gemeinde Neuendettelsau sollen künftig keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden. Bei Vertragsverlängerung, in neu abgeschlossenen Pachtverträgen sowie bei notwendigen Vertragsanpassungen wird ein Passus aufgenommen, der den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verbietet.

Es geht um den Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger und die Artenvielfalt. Gentechnik-Risiken sind nicht ausreichend erforscht. Zu den Gesundheitsauswirkungen eines längerfristigen Verzehrs von Gentechnik-Pflanzen gibt es fast keine unabhängigen Untersuchungen. Es gibt allerdings Hinweise auf Risiken. Fütterungsstudien mit gentechnisch verändertem Mais ließen Auswirkungen auf Blutparameter erkennen. Das Gift, das die Pflanzen zur Insektenabwehr selbst produzieren, kann Untersuchungen zufolge das Immunsystem beeinflussen. Gentechnik vermindert außerdem die Artenvielfalt. Gerade wegen des Klimawandels sind wir auf den Reichtum der Pflanzen- und Tierwelt angewiesen. Wir brauchen die Artenvielfalt, um in Zukunft aus der genetischen Vielfalt zu schöpfen.

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