
Anpassungen des Entwurfs für das Baugebiet „Oberer Schaltengarten“
Parkstadel und Stellplatzzahl umstritten
Nach der ersten Präsentation des Siegerentwurfes zum Baugebiet „Oberer Schaltengarten“ wurden jetzt die vorgeschlagenen Änderungsvorschläge präsentiert.
Insgesamt sind nun mehr Einfamilienhäuser mit entsprechenden Stellplätzen vorgesehen. Nach wie vor ungeklärt ist die Gesamtzahl der Stellplätze pro Wohneinheit. Nachdem das Baugebiet möglichst autofrei sein soll, muss das Gremium demnächst einen entsprechenden Schlüssel beschließen. Davon abhängig ist der Bau eines Parkstadels. Gemeinderat Marcus Schomber (CSU) mahnte dazu, mögliche Folgekosten zu bedenken.
Gemeinderätin Birgit Bischoff (SPD) befürwortete die Möglichkeit, an den Einfamilienhäusern nicht nur Stellplätze, sondern auch Garagen zu ermöglichen. Außerdem sprach sie sich für einen Parkstadel aus um zukünftig platzsparend möglichst viele Stellplätze zur Verfügung zu haben.
Platz für Feuerwehr und guter Zugang zu den Gärten ist wichtig.
Als Fachmann wies Gemeinderad Rudolf Buchinger (SPD) darauf hin, dass ausreichend Flächen für Feuerwehreinsätze zur Verfügung stehen müssen. Dies insbesondere bei Mehrfamilienhäusern.
Dass die Stellplätze für die Reihenhäuser in einer gemeinsamen Tiefgarage mit den Mehrfamilienhäusern geplant sind, kritisierte Christian Scheuerpflug (SPD). Das sei nicht markttauglich. Außerdem empfahl er, noch einmal über die Zahl der Stellplätze zu diskutieren, um auf die zweite Ebene der Parkstadeln verzichten zu können. Ein Parkplatz sei für die Kommune einfacher zu unterhalten als ein Parkhaus.
Zeitnahe Vermarktung
Geklärt werden müssen nun insbesondere die Zahl der vorgeschriebenen Stellplätze und in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit eines Parkstadels.
Siehe Beispiel hier: https://www.hkarchitekten.at/de/projekt/bo-holzparkhaus-bad-aibling/
Insgesamt soll laut Bürgermeister Christoph Schmoll (SPD) das Baugebiet am „Oberen Schaltengarten“ schrittweise bebaut und zeitnah vermarktet werden.
Musikschule Rezat-Mönchswald baut Brücken
Wert der Musik und Kultur erhalten
Auf Einladung von Bürgermeister Christoph Schmoll stellte der Musikschulleiter Thomas Grillenberger
die umfangreiche Arbeit der Musikschule Rezat-Mönchswald vor. Diese unterrichtet inzwischen ca. 1.200 Schülerinnen und Schüler. Wichtig sei es ihm, so der Leiter, Menschen aller Altersgruppen zusammen zu bringen und Brücken zu bauen.
Schulungsräume im Keller
Außerdem freut er sich auf den Schulneubau in Neuendettelsau, um endlich auch bessere Räumlichkeiten zur Verfügung zu haben. Derzeit findet der Unterricht der Musikschule in der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Keller der Grundschule statt.
Gemeinderat Rudolf Buchinger fragte im Hinblick auf die Feuerwehrkapelle nach, welche Instrumente angeboten werden und ob eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehrkapelle Neuendettelsau möglich sei. Thomas Grillenberger berichtete, dass die Musikschule inzwischen Unterricht in einer Reihe von Blasinstrumenten anbieten. Eine Zusammenarbeit begrüßte er.
Sozialtarif für einkommensschwache Familien
Gemeinderat Christian Scheuerpflug, als Vertreter der Gemeinde Neuendettelsau im Verein Musikschule Rezat-Mönchswald e.V., lobte die hervorragende Arbeit der Musikschule und regte an, den Sozialtarif für einkommensschwächere Familien regelmäßig zu überprüfen und anzupassen.
https://www.musikschule-rezat-moenchswald.de/aktuell.
Entwicklung des ländlichen Raumes
Einstimmig beschloss der Gemeinderat eine Zweckvereinbarung für die Umsetzung des Integrierten Ländliche Entwicklungskonzepts (ILEK) zwischen dem Zweckverband Kernfranken und der Gemeinde Neuendettelsau.
Handlungsfelder sind dabei die interkommunale Zusammenarbeit, die Ortskernvitalisierung und Innenentwicklung, die Daseinsvorsorge und Infrastruktur, das Gemeinschaftsleben der Generationen, Wirtschaft, Gewerbe und Informationstechnik, Breitbandversorgung, Land- und Forstwirtschaft, Kulturlandschaft und neue Energien sowie Tourismus, Naherholung und Kultur.
Bald gibt es wieder ausreichend Kerwabum-Bier
Der Gemeindetrat hatte bereits im letzten Jahr den Neuendettelsauer Kerwabum die Erlaubnis erteilt, in einer Gemeinschaftsaktion mit einer Brauerei ein eigenes Bier mit dem Wappen der Gemeinde herzustellen. Allerdings reichte die vorgesehene Menge nicht aus. Deshalb genehmigte der Gemeinderat die weitere Verwendung des Gemeindewappens und die Verdoppelung der Biermenge auf 3.000 Liter.
Neues Gewerbegebiet in Aich notwendig
Nachdem es nach zahlreichen Verhandlungen nicht gelungen ist im bisherigen Gewerbegebiet „Fürschlag“ Grundstücke zu erwerben, sah sich der Gemeinderat gezwungen nach anderen Möglichkeiten zu suchen. In mehreren Sitzungen wurde dabei das in verkehrsgünstiger Lage im Osten von Aich am Hirten Buck an der Ortsverbindungsstraße nach Mausendorf gelegene Gebiet favorisiert. Der dazu erforderliche Beschluss für die Änderung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan sowie der Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplans wurde in der jüngsten Sitzung mehrheitlich mit 15:4 Stimmen beschlossen.
„Wir brauchen, gerade im Umbruch von Diakoneo, dringend neue Arbeitsplätze in Ortsnähe“, betonte Fraktionssprecher Manfred Riedel (SPD). Er wies dabei darauf hin, dass die SPD-Fraktion bereits im letzten Jahr zahlreiche Vorschläge für die Gestaltung eines Baugebietes gemacht habe. „Wir müssen Gewerbegebiet neu denken“, so Manfred Riedel. Schwerpunkte seien dabei Dachbegrünung, Schotterrasen, Retentionsmulden, Grünzüge, Fassadenbegrünung, Plätze mit Aufenthaltsqualität, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz der Gebäude, Wärme- und Stromspeicher sowie ein ÖPNV-Anschluss.
Gemeinderat Marcus Schomber bedauerte, dass dem Gremium nichts anderes übrig bliebe, da Grundstücksbesitzer an anderer Stelle nichts verkaufen.
Bürgermeister Christoph Schmoll ergänzte dazu, dass in Neuendettelsau die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze seit 2013 sinkt bzw. stagniert, während in allen Vergleichskommunen die Zahl der Arbeitsplätze um 30 % bis 70 % angestiegen ist. Zwar hatte diese besorgniserregende Entwicklung bislang noch keine signifikant nachteiligen Auswirkungen auf Neuendettelsau, wenn aber jetzt nicht gegengesteuert wird, müsse man mit erheblichen negativen Konsequenzen rechnen.
Keine Einwände zur Aufstellung eines Bebauungsplanes in Windsbach
Der Stadtrat der Stadt Windsbach hatte die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan „An der Heilsbronner Straße“ in Windsbach beschlossen.
Nach Sichtung der Unterlagen wurden auf Empfehlung der Verwaltung keine Einwände erhoben.
Treignac-Banner für den Weihnachtsmarkt
Auf Antrag des Freundeskreises Treignac wurde diesem die Verwendung des Wappens der Gemeinde Neuendettelsau für ein Treignac-Banner genehmigt. Dieses soll beispielsweise beim Weihnachtsmarkt für größere Aufmerksamkeit sorgen.
Verkehrssperrungen wegen Breitbandausbau
Durch den Breitbandausbau finden derzeit verschiedene Straßensperrungen statt. Diese werden wöchentlich auf der Homepage der Gemeinde unter dem Newsbereich veröffentlicht.
https://www.neuendettelsau.eu/startseite.
Ampelschaltung am Sternplatz
Nach dem Kernfrankenfest Anfang Mai gibt es in Neuendettelsau für circa drei Wochen größere Verkehrsbehinderungen, da der Ortsteil Reuth bis zum 25. Mai 2025 komplett gesperrt sein wird. Es werden entsprechende Umleitungen ausgeschildert. Die Sternplatzkreuzung erhält vorübergehend auch eine Ampelschaltung.



