Sicherheit & Inneres
22.10.2025 in Sicherheit & Inneres
Auf Anregung von Bürgermeister Christoph Schmoll (SPD) informierten sich zahlreiche Mitglieder des Gemeinderates über die neue Mittelspannung-Einspeise-Station in der Wilhelm-Löhe-Straße. Zunächst gab Michael Hui, technischer Leiter der Gemeindewerke, einen geschichtlichen Überblick zur Stromversorgung in Neuendettelsau.
Bereits in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entschieden sich die Verantwortlichen der Gemeinde für ein eigenverantwortliches Stromnetz in Neuendettelsau. Dafür wurde in der Johann-Flierl-Straße eine entsprechende Einspeisestelle errichtet. Nachdem diese nach 1945 zu klein wurde, hat die Gemeinde Anfang der 50er Jahre eine neue Einspeisung in der Wilhelm-Löhe-Straße errichtet. Damals wie heute kommt der Strom vom Umspannwerk der N-ERGIE Nürnberg aus Petersaurach.
Für die in diesem Jahr fertig gestellte Einspeisung hat die Gemeinde ca. 2,4 Millionen Euro investiert. „Der Neubau wurde zwar wenig wahrgenommen, ist jedoch für unseren Ort enorm wichtig,“ stellte Bürgermeister Christoph Schmoll in seiner Begrüßung fest.
Micheal Hui und Stefan Porlein, technischer Leiter der Stromversorgung, führten die Mitglieder des Gemeinderates zunächst durch die alte und anschließend durch die neue Einspeisestelle. Dabei war immer wieder von Redundanz in der kommunalen Stromversorgung die Rede. Dies bedeutet, dass die Versorgung des Ortes mit Strom so ausgelegt ist, dass sie auch bei Ausfall einzelner Komponenten weiterhin zuverlässig funktioniert. Das Ziel sei eine möglichst unterbrechungsfreie Versorgung des Gemeindegebietes, so die Fachleute. Mit der neuen Einspeisung sei diesbezüglich ein hoher Standard erreicht.
In seinem Abschluss-Statement machte Bürgermeister Christoph Schmoll deutlich, dass der hohe technische Standard und der reibungslose Ablauf der Baumaßnahme nicht selbstverständlich seien. Dabei lobte er die hohe Kompetenz und das Fachwissen der Mitarbeiter. Auch die anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte waren angetan von den Mitarbeitenden und von dem hohen Standard der neuen Mittelspannung-Einspeisung.
24.01.2018 in Sicherheit & Inneres
Der bayerische Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär Uli Grötsch besuchte kürzlich zusammen mit der Direktkandidatin für den Bezirkstag, Petra Hinkel und dem Direktkandidaten für den Landtag, Norbert Ringler die Polizeiinspektion Heilsbronn. Er erkundigte sich dabei über die aktuelle Sicherheitslage im östlichen Landkreis. Als Polizeibeamten und Mitglied im Innenausschuss des Bundestages ist es dem SPD-Politiker wichtig zu erfahren, wo politischer Handlungsbedarf für die öffentliche Sicherheit besteht.
Während seines Berichtes betonte Erster Polizeihauptkommissar Helmut Gollrad, dass die Region sicher sei. „Es gibt keine Angsträume, in denen sich Bürgerinnen und Bürger nachts nicht mehr auf die Straße trauen“, so der Leiter der PI Heilsbronn. Auch bei der Verkehrslage habe sich im letzten Jahr ein positiver Trend gezeigt. Für Gollrad ist es wichtig mit der Bevölkerung und den Sicherheitsbehörden zusammen zu arbeiten. Er lege außerdem auch großen Wert auf Prävention.
Uli Grötsch war positiv angetan von der erfolgreichen Polizeiarbeit. „Man spürt ihnen an, dass der Polizeidienst Spaß macht“, würdigte er die Arbeit. Für ihn ist es wichtig, dass es in Deutschland insgesamt keine Angsträume gibt. Außerdem betonte er, dass die Polizei in der Fläche vertreten sein muss und eine entsprechende Personalausstattung bekommt.
Für den Heilsbronner SPD-Landtagskandidaten Norbert Ringler gilt es die Rolle von privaten Diensten näher zu betrachten. „Ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse, wo ganze Siedlungen eingezäunt werden und Wachdienste kontrollieren. Für Sicherheit im öffentlichen Bereich zu sorgen ist Aufgabe der Polizei“, so Ringler. Er vertraue dieser dabei hundertprozentig.
Petra Hinkl, Bereichsleitung der Dienste für Kinder in der Diakonie Neuendettelsau, lobte die umfangreiche Präventionsarbeit. Sie bemerke eine zunehmende Verrohung auch im Bereich der Kindertagesstätten, insbesondere durch unangemessene Reaktionen von Vätern. „Durch unsere Präventionsprojekte mit der Polizei steigt das Sicherheitsempfinden der Mitarbeitenden. Die Beratungsangebote sind sehr hilfreich“, betonte die SPD-Kandidatin für den Bezirkstag. Ihr ist es wichtig, dass dafür in der Polizeiinspektion Heilsbronn auch die entsprechenden Kapazitäten vorhanden sind.
Für den ersten Polizeihauptkommissar Gollrad ist entscheidend, dass sich Politiker aller Parteien für die Sicherheitslage vor Ort interessieren. „Die Nähe zu den Bürgern ist wichtig, um zu sehen wo Handlungsbedarf besteht“, so der Leiter der Polizeiinspektion.