Bericht aus dem Gemeinderat vom 15. September 2026

Veröffentlicht am 23.09.2026 in Allgemein

Bekanntgabe der Ortssprecher

Den Kommunalwahlen folgend fanden im Juli die Ortssprecher*innen-Wahlen für Wollersdorf-Watzendorf und Bechhofen statt.
Herr Johannes Eberhardt wurde als Ortssprecher für Bechhofen wiedergewählt, er war bereits seit 2020 der Ortssprecher für Bechhofen.
Herr Simon Tischner wurde als Ortssprecher für Watzendorf-Wollerdorf neu gewählt.

Haushaltsjahr 2025

Von der Verwaltung wurden die über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Haushaltsjahres 2025 vorgestellt. Sowohl im Verwaltungs- als auch im Vermögenshaushalt konnten die zusätzlich angefallenen Ausgaben über Reserven und durch Einsparungen in anderen Bereichen des Haushaltes gedeckt werden.
Entsprechend wurden die Überschreitungen durch den Gemeinderat genehmigt und vom Rechenschaftsbericht 2025 Kenntnis genommen.

Die Jahresrechnung 2025 wird nun durch den Rechnungsprüfungsausschuss geprüft, der im Herbst Bericht erstatten wird.

Bauanträge


Behandelt wurde ein Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftsgebäude in der Friedrich-Bauer-Straße, das unter anderem Platz für eine Arztpraxis und eine Apotheke bieten soll. Dem Bauvorhaben im unbeplanten Innenbereich wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Außerdem stimmte der Gemeinderat dem Bau eines Treppenhauses und eines Hackschnitzelbunkers, angrenzend an ein bereits bestehendes Wohnhaus, im Ortsteil Reuth zu.

Offene Fahrradwerkstatt

Ursprünglich als Integrationsprojekt für Menschen mit Fluchtgeschichte gestartet, bietet das Bündnis für Familie seit Mai dieses Jahres eine offene Fahrradwerkstatt an, bei der alle zwei Wochen Bürgerinnen und Bürger bei der Reparatur ihrer Räder mit Wissen und Werkzeug unterstützt werden. Für die Herbst- und Wintermonate fragte der Verein nun an, ob im Alten Feuerwehrhaus Flächen zur Einrichtung der Reparaturwerkstatt für Fahrräder zur Verfügung gestellt werden könnten.

GR Riedel betonte, dass das Projekt ein essentieller Teil des Integrationskonzeptes im Ort sei. GR Ernst wies daraufhin, dass eine offene Fahrradwerkstatt sich insbesondere an Personen richte, die keine finanziellen Ressourcen für eine professionelle Fahrradreparatur hätten und die durch Hilfe bei der Reparatur Ihrer Räder trotzdem mobil sein könnten,.
Schlussendlich entschied sich der Gemeinderat mit Verweis auf die vollständig belegte Halle gegen die Bereitstellung der Flächen für die Fahrradwerkstatt.