30.01.2026 in Topartikel Gemeinderat
Aufgrund der personellen Stärke und der zunehmenden Aufgaben genehmigte der Gemeinderat die Bestellung eines weiteren stellvertretenden Kommandanten. Dies dient auch der Sicherstellung einer jederzeit leistungsfähigen Führungsstruktur. Außerdem kämen laut Bürgermeister Schmoll (SPD) auf die Feuerwehr künftig zusätzliche Aufgaben der Notfallplanung dazu. Aus Sicht von Gemeinderat Rudolf Buchinger (SPD) koste die Bürokratie viel Zeit. Auch durch den Katastrophenschutz entstehe ein Mehraufwand, so der ehemalige Feuerwehrkommandant.
Damit die Einfachturnhalle auch weiterhin längerfristig genutzt werden kann, ist sowohl eine energetische Sanierung als auch eine Sanierung des Dachtragewerkes erforderlich.
Dafür genehmigte der Gemeinderat eine Interessensbekundung für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Bei einem Zuschlag beteiligt sich der Bund mit bis zu 45% an den in der Projektskizze angegebenen zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Bürgermeister Schmoll hob die gute Bausubstanz des Gebäudes hervor. „Wenn die Sanierungsmaßnahmen durchgeführt sind, ist die Halle langfristig erhaltbar und weiter zu nutzen“, so Schmoll.
Der Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss zur vorrangigen Innenentwicklung. Damit kann die Gemeinde in die Initiative „Innen statt Außen“ aufgenommen werden.
Durch diesen Beschluss erhöht sich die staatliche Förderung für den Dorfplatz und das Löhe-Haus auf 80%.
Auch für weitere Maßnahmen im Rahmen der Innerortsentwicklung (ISEK) kann dieser erhöhte Fördersatz in Anspruch genommen werden. Christian Scheuerpflug (SPD) freute sich darüber, dass das ISEK bereits nach so kurzer Zeit Früchte trägt und kein leeres Konzept für die Schublade bleibt. In private Eigentumsrechte wird laut Bürgermeister Christoph Schmoll nicht eingegriffen. Hier könne die Gemeinde nur beraten und informieren. Grundsätzlich plane die Gemeinde jedoch im Rahmen des ISEK kommunale Fördermittel zur Verfügung zu stellen.
Der Siedlungsbereich auf dem ehemaligen Sellner-Gelände soll im Westen durch ein ca. 1,5 Hektar großes Baugebiet mit vier Wohneinheiten abgeschlossen werden. Das angrenzende Biotop mit Grünfläche und einem stehenden Gewässer sowie Waldflächen bleiben dabei unberührt.
Die Kosten für das Planverfahren und für die Erschließungsarbeiten werden von den betroffenen Grundstückseigentümern übernommen.
Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.
Neuer Standort im Gewerbegebiet
Nachdem die räumliche Situation des Dialysezentrums an der Heilsbronner Straße unbefriedigend ist, wurde seitens des Betreibers an die Gemeinde der Wunsch herangetragen im Gewerbegebiet einen Neubau zu errichten. Bedauerlicherweise konnte trotz intensiver Suche im Kernort kein entsprechendes Grundstück gefunden werden.
Gemeinderätin Natalie Ernst (SPD) betonte, dass auch ihr am Erhalt der Dialysepraxis in Neuendettelsau sehr gelegen wäre. Das Gewerbegebiet käme als Standort für eine Arztpraxis für sie aber nicht in Frage, da dies eine typische Einrichtung für ein Mischgebiet wäre und in derselben Sitzung ein Grundsatzbeschluss "innen vor außen" gefasst worden wäre. „Ausnahme von der vorgesehenen Nutzung im betreffenden Gewerbegebiet wären auch im Hinblick auf die zukünftige Ausweisung neuer Gewerbeflächen nicht zu vertreten", so Gemeinderätin Natalie Ernst.
Bürgermeister Christoph Schmoll sähe das Dialysezentrum grundsätzlich auch lieber in Zentrumsnähe. Um aber nicht die Abwanderung des Betriebs zu riskieren, empfahl er, der Änderung zuzustimmen. Auch vor dem Hintergrund, dass damit eine Nachverdichtung im bestehenden Gewerbegebiet stattfindet, die an der Stelle sehr zu begrüßen ist.
Fraktionssprecher Manfred Riedel (SPD) begrüßte die neue Standortwahl, weil dadurch auch die Verkehrsbelastung im Kernort entlastet würde.
Für das Bauvorhaben musste allerdings der Bebauungsplan entsprechend geändert werden, da diese Art der baulichen Nutzung bisher nicht vorgesehen war.
Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu, damit Neuendettelsau weiterhin ein regionaler Gesundheitsstandort bleibt.
Die Voranfrage für den Teilumbau des ehemaligen Tauscher-Geländes in der Muna lehnte der Gemeinderat ab.
Insgesamt wurde die Nutzung für Wohnzwecke begrüßt. Christian Scheuerpflug nannte das Vorhaben grundsätzlich beispielhaft. Es würde eine Industriebrache aufgewertet und für Wohnzwecke nutzbar gemacht. Die sogenannte „graue Energie“ des Gebäudes könnte genutzt werden und es würden keine zusätzlichen Flächen versiegelt. Der „Bau-Turbo“ der Bundesregierung ermögliche solch unbürokratische Verfahren.
Allerdings sind neben der verkehrsrechtlichen Erschließung und der Kanalsituation noch weitere Fragen offen.
Aus Sicht von Bürgermeister Christoph Schmoll müsse zuallererst für des gesamte Gebiet der Chemnitzer Straße ein Bebauungsplan erstellt werden.
Dem Einbau einer eigenständigen 5-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss einer Lagerhalle im Ortsteil Mausendorf stimmte das Gremium zu.
Über das Himmelfahrtswochenende kommen wieder Gäste aus Treignac zu Besuch.
Am Samstag, dem 16. Mai, findet ein Bürgerfest mit dem Thema „30 Jahre Partnerschaft Neuendettelsau – Treignac“ statt. Dabei wird auch der bis dahin neu gestaltete Treignac-Platz am Bahnhof eingeweiht.
Außerdem kommen bereits am Montag, dem 11. Mai, einige Schülerinnen und Schüler vom Collége Lakanal nach Neuendettelsau um die Jugendbegegnungen der Vorjahre
fortzusetzen.
Laut Verwaltung hat der Netzbetreiber TENNET die Raumverträglichkeitsprüfung (RVP) für den Westbayernring gestoppt. Allerdings soll die bereits begonnene Erhebungen noch zu Ende geführt werden.
Bürgermeister Christoph Schmoll bedauerte den Stopp, da Neuendettelsau dringend einen weiteren Netzausbau braucht.
- Gemeindehaus „Am Zapfengarten 3“
Sanierung EG rechts
- Gemeindehaus „Weidenweg 1“
Sanierung Estrich- und Fliesenbelagsarbeiten
- Neubau Grund- u. Mittelschule – „Am Sportpark“
Grundleistungen für Wärme- u. Schallschutz sowie Raumakustik
- Planung „Neue Dorfmitte“
Honorar für die Betreuung der Mehrfachbeauftragung
- Benzin Stampfer für den Bauhof
22.12.2025 in Gemeinderat
Größte Stärke – an einem Strang ziehen
In der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr blickte Bürgermeister Schmoll auf das vergangene Jahr und machte Mut für die Zukunft. Dabei forderte er dazu auf, das Positive in den Fokus zu rücken.
Vorsorge für den Notfall
Das abgelaufene Jahr war wie die ganze Legislaturperiode aus seiner Sicht geprägt von zahlreichen weitreichenden Entwicklungen, die in den meisten Fällen nicht zu beeinflussen waren.
Im Hinblick auf die globalen Entwicklungen habe man mit der Erarbeitung eines Notfallplans begonnen und diesbezüglich auch Ausstattung wie beispielsweise Notstromaggregate beschafft.
Hinsichtlich der regionalen Situation, insbesondere bei AN-Regiomed und beim öffentlichen Nahverkehr sei nicht ausgeschlossen, dass der Landkreis höhere Kreisumlagen fordert. Bürgermeister Schmoll hofft jedoch, dass die steigenden Abgaben durch höhere Schlüsselzuweisungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs kompensiert werden.
Kostenoptimierung in Kernfranken durch Zentralstruktur
Um Kosten im Verwaltungsbereich zu optimieren, arbeite man in Kernfranken an einer schlagkräftigen Zentralstruktur, in der Aufgaben wie beispielsweise Förderanträge und Datensicherheit effizienter bearbeitet werden können.
Zielgerichtete Impulse für die Ortsentwicklung
Aufgrund der schwierigen Situation von Diakoneo und der negativen Folgen für die Arbeitsplatzsituation in der Gemeinde plane man die Ausweisung eines Gewerbegebietes, um Unternehmen anzusiedeln. Gleichzeitig nehme die Ausweisung von Wohnbauland mittlerweile ganz konkrete Züge an.
Außerdem sei inzwischen das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als Grundlage für die langfristige Entwicklung von Neuendettelsau abgeschlossen und kann schrittweise umgesetzt werden.
Lebensqualität und attraktive Standortfaktoren
Durch die Umsetzung all dieser Maßnahmen werde sich die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Gleichzeitig werden ein attraktiver Ort und ein passendes Umfeld für Handel, Dienstleistung und Gastronomie geschaffen.
Weitere wichtige Maßnahmen seien der Glasfaserausbau, der abgeschlossene Neubau der Mittelspannungs-Einspeisung, die Beteiligung am Windkraftausbau und die Neugründung des kommunalen Gesundheitszentrums Neuendettelsau.
Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen
All diese Maßnahmen dienen nicht nur dem Erhalt und der Verbesserung der Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger, sondern sind gleichzeitig auch attraktive Standortfaktoren, so Bürgermeister Schmoll. Diese würden sowohl einem gesunden Bevölkerungswachstum als auch dem Erhalt und der Ansiedlung von Gewerbe und damit Arbeitsplätzen dienen.
Aus seiner Sicht wurden im abgelaufenen und in den Jahren davor durch unparteiliche und kollegiale Zusammenarbeit für alle schwierigen Fragen Antworten gesucht, gefunden und deren Umsetzung in Angriff genommen haben. „Ich denke, dass Sie darauf durchaus stolz sein dürfen“, lobte er das Gremium.
Das Positive in den Fokus rücken
Mit dem Projekt Dorfplatz und Gemeindezentrum, dem Kernfrankenfest und dem Dorffest habe man wieder gezeigt, dass man unabhängig von Zugehörigkeiten im Ort zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen könne, lobte der Bürgermeister die Neuendettelsauer Bevölkerung.
„Unverändert haben wir beobachten können, wie unsere Vereine und ehrenamtlichen Initiativen in ihrer Freizeit intensiv arbeiten und dadurch unseren Ort schöner und lebenswerter machen“, so Christoph Schmoll. Dabei rief er dazu auf, nicht das Negative, sondern das Positive in den Fokus zu rücken. Trotz aller Schwierigkeiten und Differenzen leben wir gemeinsam in einem schönen und lebenswerten Ort, in dem vieles in die richtige Richtung läuft. Es gibt keinen Grund zu verzagen, sondern nur Ansporn weiter gemeinsam an möglichen Verbesserungen zu arbeiten.
Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde
Hinsichtlich der Kommunalwahl forderte er das Gremium auf Profil zu zeigen, Stellung zu beziehen, Erfolge zu präsentieren und Visionen zu benennen. „Die Wahl ist nur eine Notwendigkeit und es kommt darauf an, dass alle von uns, die dann noch dabei sind, wieder gut und einvernehmlich zum Wohle der Gemeinde zusammenarbeiten können“. so der Schlussappell des Bürgermeisters.
Bericht zum Förderzentrum-Elternbrief von Diakoneo
Hoffnung für Förderzentrum
In einem aktuellen Elternbrief informierte Diakoneo über den aktuellen Stand der Verhandlungen bezüglich der Sanierung und des Erhalts des Förderzentrums Neuendettelsau.
Analyse sämtlicher potenzieller Diakoneo-Räumlichkeiten
Laut der Vorständin Bildung, Verena Bikas, verfolge Diakoneo das Ziel, tragfähige Alternativ-Vorschläge zu entwickeln. Begutachtet wurden unter anderem
einzelne Gebäudeteile am bisherigen Standort und die Aufteilung von Klassenstufen
auf mehrere Gebäude. Geprüft werde auch die Nutzung von Räumen des Förderzentrums St. Martin sowie weitere theoretisch verfügbare Objekte in Neuendettelsau und Ansbach. In einem engen Zusammenwirken mit dem Landkreis und den Behörden soll überlegt werden, wie die Beschulung der rund 210 Schüler*innen sowie die sonderpädagogische Versorgung im Landkreis bestmöglich organisiert werden kann.
Engagierte Unterstützung durch Bürgermeister Schmoll
In einer dritten Abstimmungsrunde mit dem Landratsamt, der Schulbehörde und Bürgermeister Christoph Schmoll (SPD) wurden Lösungsvorschläge vorgestellt. Dabei wurde darauf hinwiesen, dass Diakoneo aktuell noch auf die Zahlung von ca. 9,5 Mio. Euro Förderzusagen aus verschiedenen Projekten wartet.
Die Vorständin Verena Bikas, dankte dabei ausdrücklich Bürgermeister Schmoll. Er würde Diakoneo und den betroffenen Familien äußerst engagiert beistehen. Schmoll prüfe derzeit mit Hochdruck, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen kommunale Mittel aus Rücklagen zur Überbrückung der Finanzierung zur Verfügung gestellt werden könnten. Hierfür bedarf es allerdings einer verbindlichen rechtlichen Absicherung durch den Landkreis. Parallel dazu werden auch auf Landes- und kommunaler Ebene weitere Finanzierungswege geprüft.
Schulauftrag liegt beim Landkreis
Ziel ist es in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit dem Landkreis eine Lösung zu finden, mit der die finanziellen Voraussetzungen für eine Generalsanierung des Schulgebäudes umgesetzt werden kann.
Falls keine Lösungen gefunden werden, müsse Diakoneo den Schulauftrag an den Landkreis zurückzugeben, so die Vorständin.
12.12.2025 in Gemeinderat
In der jüngsten Sitzung wurde dem Gemeinderat durch das Planungsbüro die überarbeitete „Rahmenplanung OBERER SCHALTENGARTEN“ vorgestellt. Das Gremium stimmte dieser einstimmig zu. Im Vorfeld konnten die Fraktionen entsprechende Änderungsvorschläge einbringen.
In dem neuen Baugebiet westlich der Bahnlinie sollen in drei Bauabschnitten insgesamt rund 260 Wohneinheiten (WE) entstehen. Davon 65 WE (25%) in Einfamilienhäusern und ca. 197 WE (75%) in Mehrfamilienhäusern. Bebaut werden soll in den nächsten Jahren von Ost nach West.
Außerdem ist unabhängig von den Bauabschnitten die Errichtung einer Kindertagesstätte an der Waldstraße möglich.
Auf Anregung von Christian Scheuerpflug (SPD) sind in der endgültigen Fassung jetzt statt Reihenhäusern sogenannte Kettenhäuser geplant. Diese sind nicht direkt miteinander verbunden, sondern durch niedrigere, untergeordnete Bauteile wie Garagen oder Carports getrennt. Dadurch entsteht ein besserer Sichtschutz und ein erhöhter Wohnkomfort. Die Anordnung ermöglicht oft auch eine bessere Belichtung und Gestaltung der Gärten im Vergleich zu Reihenhäusern. Das Konzept vereint die Vorteile eines Einfamilienhauses mit der flächensparenden Bauweise eines Reihenhauses.
Das Baugebiet ist zukunftsorientiert als Schwammdorf geplant, das darauf abzielt, die Siedlung an die Folgen des Klimawandels anzupassen, insbesondere an Starkregenereignisse und Dürreperioden. Vorgesehen ist auch die Pflanzung von über 170 klimagerechten Bäumen.
Ein wesentlicher Punkt der Überarbeitung war die Anzahl und Verortung der Stellplätze.
Pro Wohneinheit sind 1,5 Stellplätze vorgesehen. Bei Einfamilienhäusern soll ein Stellplatz (insgesamt 65) oberirdisch neben dem Gebäude liegen. Bei Mehrfamilienhäusern sind Tiefgaragenstellplätze (insgesamt 206) geplant. Für weitere 0,5 Stellplätze (insgesamt 143) ist ein offener „Parkstadl“ mit natürlicher Belüftung vorgesehen. Dadurch sollen Stellplätze gebündelt werden um mehr Grünflächen und weniger Verkehr innerhalb des Wohnbereichs zu haben.
Die Zufahrten erfolgen über einen verkehrsberuhigten Wohnweg, der primär dem Anliegerverkehr und der Erschließung der angrenzenden Grundstücke dient. Eine Durchgangsstraße ist nicht vorgesehen.
Ziel ist ein autofreier Park- und Waldrand sowie ein zentraler Dorfanger.
Der Dorfplatz ist das Herz des Baugebietes und dient als zentraler Treffpunkt. Neben Sitzbänken, einem Wasserspiel und Spielgeräten können dort auch Gemeinschaftsräume und ein Nachbarschaftscafé entstehen.
Auf dem Park- und Waldrand soll ein öffentlicher Spielplatz entstehen, der auch den umliegenden Quartieren dienen soll.
In seinem Schlusswort sprach der Planer von einem einzigartigen Ort für Neuendettelsau und seine Umgebung.
03.12.2025 in Veranstaltungen
Ein voller Erfolg für die ersten Neuendettelsauer Demenzwochen
In der Zeit vom 5. bis 25. November hatte der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuendettelsau und das Lokale Bündnis für Familie ein umfangreiches Programm zum Thema „Demenz“ zusammengestellt und der breiten Bevölkerung angeboten.
Ziel dabei war es, der Demenz etwas von ihrem Schrecken zu nehmen.
Mit einer Wanderausstellung im Rathaus und einem bunten Reigen an Veranstaltungen wurde sich dem Thema mit seinen Folgen auf vielfältige Weisen genähert. Vom Film bis zu Informationen über pflegerische und rechtliche Fragen, vom Aufzeigen der konkreten Unterstützungsangebote bis zum Raum für den persönlichen Austausch
betroffener Angehöriger gab es Angebote für Betroffene und die interessierte Bevölkerung. Insgesamt stießen die Angebote der Demenzwochen auf großes Interesse.
Mobilisierung der Dorfgemeinschaft
In der Abschlussveranstaltung „Demenz ganz nah – auch bei uns in Neuendettelsau“ ging es insbesondere um Konsequenzen für die Seniorenpolitik und den Seniorenbeirat sowie für die Gesellschaft in Neuendettelsau.
Deutlich wurde, dass es wichtig ist auch Schulungen für Polizei, Feuerwehr und Kindergärten anzubieten sowie auf Bücher aufmerksam zu machen, um auch bei Kindern Angst abzubauen. Grundsätzlich stellte sich auch die Frage wie Betroffene und deren Angehörige erreicht werden können. Insgesamt ging ein Appell an die Dorfgemeinschaft. Es sei wichtig Freunde, Bekannte und Nachbarn einzubeziehen und um Hilfe zu bitten, so die Erfahrung von betroffenen Angehörigen.
Demenzsensibles Neuendettelsau
Die verantwortlichen Seniorenbeirätinnen und Seniorenbeiräte waren sich einig, dass es wichtig ist, sich weiterhin dem Thema zu stellen und durch Informationen zu sensibilisieren. Dies war auch dem Gemeinderat Manfred Riedel (SPD) wichtig.“ Es reicht nicht, wenn wir „demenzfreundliche Kommune“ sind. Wir alle müssen als Gesellschaft demenzsensibel sein um entsprechende Veränderungen von Angehörigen, Freunden und Bekannten wahrzunehmen und zu verstehen,“ so der Seniorenbeauftragte des Gemeinderates. Er bedankte sich bei den Mitgliedern des Seniorenbeirates für das große Engagement.
Im Rahmen der Förderung durch den Bayerischen Demenzfonds sollen im nächsten Jahr weitere Informationsveranstaltungen sowie Angebote wie beispielsweise ein Demenz-Chor oder ein Tanzclub geplant und angeboten werden.
03.12.2025 in Gemeinderat
Im Rahmen das Ausbaus der BAB 6 hatten Bürgermeister Christoph Schmoll (SPD) und der Petersauracher Bürgermeister Herbert Albrecht (CSU) vorgeschlagen, die Autobahnbrücke zwischen Altendettelsau und Petersaurach zu verbreitern.
Fahrradweg nach Petersaurach
Im Zuge des 6-spurigen Ausbaus muss die Brücke abgerissen und neu gebaut werden. Dabei gäbe es die Möglichkeit, die Brücke gleichzeitig für einen fahrbahnbegleitenden Radweg entlang der Kreisstraße (AN 19) zu erweitern. Nach Fertigstellung des Autobahnausbaus würde es für einen Zeitraum von ca. 70 bis 80 Jahren keine derartige Möglichkeit mehr geben.
Gemeinderat unterstützt Ausbau
Nachdem das Radverkehrskonzept der Gemeinde Neuendettelsau einen straßenbegleitenden Radweg entlang der AN 19 von Neuendettelsau bis Petersaurach vorsieht, hat der Gemeinderat über einen Zuschuss an die Gemeinde Petersaurach beraten.
Christian Scheuerpflug (SPD) kritisierte zunächst, dass die Kommunen für die Kosten aufkommen sollen. Der Verursacher sei bereits beim Bau der Autobahn der Bund gewesen.
Er sprach sich für eine Kostenbeteiligung aus, weil viele Neuendettelsauer davon profitieren würden, beispielsweise Radpendler, die den S-Bahnhof in Petersaurach nutzen.
Auch Fraktionssprecher Manfred Riedel (SPD) begrüßte den Vorschlag. „Dadurch könnten wir unsere Idee von einer Führung des Jakobs-Radwegs von Nürnberg nach Rothenburg über Neuendettelsau umsetzen,“ so Riedel. Er schlug dabei eine Unterstützung in Höhe von 250.000 Euro vor.
Förderung des Radverkehrs
Bürgermeister Schmoll betonte: „Die Unterstützung der Gemeinde Petersaurach mit bis zu 250.000 € ist ein Kompromiss aus finanziellen Möglichkeiten und der Förderung des Radverkehrs.“
Der Gemeinderat stimmte mit einer Mehrheit von 11:7 Stimmen dem Vorschlag zu.
Voraussetzung ist, dass sowohl der Gemeinderat Petersaurach als auch die Autobahn GmbH des Bundes grundsätzlich einer Verbreiterung der Brücke für einen Fahrradweg zustimmen.
https://www.neuendettelsau.eu/fileadmin/Website_2020/Dateien/Downloads_Buerger/Neuendettelsau_Verkehrskonzept.pdf
Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsauschusses des Gemeinderates, Gottwald Dötzer (SPD), berichtete über die örtliche Rechnungsprüfung. Dabei ging es um die Einhaltung des Haushaltsplanes sowie um den rechtzeitigen Eingang der Einnahmen.
Geprüft wurden außerdem die Ausgaben hinsichtlich des Gebotes der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.
Laut Gottwald Dötzer gab es keine Einwände gegen die Rechnungslegung 2024. Er bedankte sich bei den Mitarbeitenden der Kämmerei und bescheinigte, dass bei der Rechnungsprüfung nichts festgestellt wurde, was der Gemeinde hätte schaden können.
Der Gemeinderat entlastete die Verwaltung einstimmig für das Haushaltsjahr 2024.
Im Rahmen der Städtebauförderung ist es erforderlich jährlich die geplanten Investitionen zu aktualisieren und fortzuschreiben.
Der Gemeinderat hat für die nächsten Jahre deshalb zur Aufnahme in die Förderung folgende Einzelmaßnahmen fortgeschrieben und beschlossen:
- Erwerb und Sanierung „Löhehaus“ mit Umfeld und Tiefgarage
- Sternplatz-Umgestaltung
- Neugestaltung altes Feuerwehrhaus samt Umgriff
Laut Verwaltung ist die Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) inzwischen abgeschlossen. Hierfür hat die Gemeinde über die Städtebauförderung im September 2025 einen Zuschuss in Höhe von 68.800 Euro erhalten.
https://www.neuendettelsau.eu/leben-gewerbe/bauen-wohnen/ortsentwicklung
Nachdem die derzeit gültigen Benutzungsgebühren für die gemeindlichen Sportanlagen zuletzt im Jahr 2010 festgelegt wurden, beschloss der Gemeinderat einstimmig eine Erhöhung um 45%. Diese ergibt sich laut Verwaltung aus einer Steigerung der Betriebskosten von 2010 bis 2025 um 69,02 %. Gleichzeitig seien die Einnahmen um 1,31 % gesunken.
Keine vollständige Kostendeckung
Auch im Hinblick auf künftige überörtliche Prüfungen wurde seitens der Finanzverwaltung eine Anpassung der Benutzungsgebühren für private und gewerbliche Nutzung um mindestens 45 % dringend empfohlen. Eine vollständige Kostendeckung der reinen Betriebskostensteigerungen sei damit jedoch weiterhin nicht erreicht.
Zukünftig werden die Benutzungsgebühren jeweils zum 1. Januar eines Jahres um die amtlich festgestellte Inflationsrate angepasst.
Nach aktuellen Gesprächen mit der Kirchengemeinde und der Regierung von Mittelfranken sowie der Kirchengemeinde mit der Landeskirche wurde seitens der Verwaltung ein Förderszenario und Verfahrensvorschlag zur neuen "Dorfmitte" vorgestellt.
Die Regierung von Mittelfranken hat dabei der Gemeinde erhebliche Mittel aus der Städtebauförderung für die Kooperation mit der Kirchengemeinde, für den Dorfplatz, für das Löhe-Haus und für öffentliche Stellplätze in Aussicht stellt.
Förderungen sehr attraktiv
Voraussetzung für die Förderung ist, dass im Rahmen eines Architektenwettbewerbs die Durchführung einer Mehrfachbeauftragung (3 -4 Architekten) erfolgt. Für die Kosten dafür wurde ebenfalls eine Förderung von 80% in Aussicht gestellt.
Laut Bürgermeister Christoph Schmoll seien die in Aussicht gestellten Förderungen sehr attraktiv. Sicher seien die Mittel aber erst nach einem Förderbescheid.
Der vorgestellten Innenentwicklung, gemäß dem Vorschlag der Regierung von Mittelfranken, stimmte der Gemeinderat zu. Die Verwaltung wurde beauftragt einen entsprechenden Antrag bei der Städtebauförderung zu stellen.
https://www.neuendettelsau.eu/verwaltung-service/rathaus-aktuell/554/gemeindehaus-st-nikolai
Nach Auflösung der Bibliothek im erdgeschossigen Ostflügel in der Wilhelm-Löhe-Straße 23 werden diese Räumlichkeiten zukünftig als heilpädagogisches Zentrum genutzt. Dieses befand sich bisher im Hochhaus an der Heilsbronner Straße 44.
Der Gemeinderat stimmte der Nutzungsänderung zu.
Nachdem sich im Laufe der Erstellung der Kleinbrauerei in der Heilsbronner Straße einige Abweichungen ergeben haben, stimmte der Gemeinderat dem erneuten Bauantrag einer Kleinbrauerei mit vier Gegenstimmen mehrheitlich zu. Laut Landratsamt gäbe es keine rechtlichen Gründe diesen abzulehnen, so Bürgermeister Schmoll.
Gemeinderat Christian Scheuerpflug regte an, als Ausgleich für den hohen Versiegelungsgrad einen schattenspendenden größeren Baum zu pflanzen und einen Teil des Vorplatzes zu entsiegeln. Das würde auch die Attraktivität der Brauerei steigern.
Die Errichtung eines neuen Gartenzauns in Verbindung mit einem Hoftor in der Rampenstraße mit einer Höhe von 1,60m lehnte das Gremium ab. Im Bebauungsplan „Nördlich der Bahnhofstraße“ ist lediglich eine Höhe von 1,10m festgelegt.
Begründet wurde der Wunsch nach einer höheren Einfriedung mit dem starken Fußgängerverkehr zwischen Bahnhof und Löhe-Campus.
Das Grundstück liegt im Kreuzungsbereich und hat außerdem keinen vorgelagerten Fußgängerweg. Durch den erhöhten Zaun würde laut Bauverwaltung eine zusätzliche Gefährdung für den Verkehr entstehen. Für Autofahrer, die sich der Kreuzung aus nördlicher Richtung nähern, wäre der Kreuzungsbereich nicht mehr einsehbar.
https://www.neuendettelsau.eu/leben-gewerbe/bauen-wohnen/bauleitplanung
Dem Bau einer zusätzlichen Garage auf dem Grundstück in der Fichtenstraße stimmte der Gemeinderat zu. Die Erschließung erfolgt über die bestehende gemeinsame Grundstückszufahrt.
Nachdem die vorhandene Pumpe, Baujahr 1979, inzwischen erhebliche Mängel aufweist, wurde für die Feuerwehr Haag – Reuth eine neue Tragkraftspritze für 16.332,75 € angeschafft. Dafür liegt eine Förderzusage in Höhe von 6.630,00 € vor.
Umsetzung von Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept
Laut Mitteilung der Verwaltung strebt die Gemeinde auf Grundlage des Radverkehrskonzeptes die Optimierung der Radverkehrsführung in der Hauptdurchgangsstraße (Heilsbronner bis Schlauersbacher Straße) an. Künftig ist die Trennung von Rad- und Fußverkehr angestrebt. Der Gehweg soll primär dem Fußverkehr zur Verfügung stehen. Ausgenommen wäre der zulässige Radverkehr von Kindern bis 10 Jahre. Der Radverkehr sollte möglichst sicher auf der Straße stattfinden.
Im Zusammenhang mit dem Radverkehrskonzept wurde als Maßnahme in diesem Abschnitt, ein einseitiger Schutzstreifen in Kombination mit einer Fahrrad Piktogrammkette als mögliche Lösung dargestellt.
Der Landkreis Ansbach und die Gemeinde Neuendettelsau planen die Durchführung eines Verkehrsversuches, der zunächst zeitlich begrenzt die Einrichtung von Radschutzstreifen vorsieht.
Voraussichtlich wird in Zusammenarbeit mit Technische Hochschule Nürnberg im Frühjahr 2026 mit einer Bestandserhebung begonnen. Im Anschluss erfolgt die Anbringung der Markierungen und eine einjährige Erprobungsphase.
- Neubau der Grund- u. Mittelschule: Planleistungen für Brandschutz
- Gehwegpflasterarbeiten im Zuge der Breitbandverlegung
- Bauhof – Winterdienst: Streuautomat, Vario-Drehklappenschneepflug
- Kläranalage: Ersatzbeschaffung Drehstrom-Motor mit Stirnradgetriebe
- Einfachturnhalle: Energieberatung für „Sanierung kommunaler Sportstätten“
- Dreifachturnhalle: Gründachpflege
- Gemeindehaus – Weidenweg 1: Sanitärinstallation, Fensteraustausch
- Gemeindehaus – Am Zapfengarten 3: Badsanierung, Heizkörpertausch, Austausch Innen- u. Wohnungstür
- Baugebiet – „Haag – Nord“: Umrüstung Straßenbeleuchtung
- Sportplatz Alfred-Kolb-Sportzentrum: Lieferung von 2 Fußballtoren, Fundamentarbeiten zur Erneuerung der beiden Fußballtore