
Zusätzliche Führungskraft für die Feuerwehr
Aufgrund der personellen Stärke und der zunehmenden Aufgaben genehmigte der Gemeinderat die Bestellung eines weiteren stellvertretenden Kommandanten. Dies dient auch der Sicherstellung einer jederzeit leistungsfähigen Führungsstruktur. Außerdem kämen laut Bürgermeister Schmoll (SPD) auf die Feuerwehr künftig zusätzliche Aufgaben der Notfallplanung dazu. Aus Sicht von Gemeinderat Rudolf Buchinger (SPD) koste die Bürokratie viel Zeit. Auch durch den Katastrophenschutz entstehe ein Mehraufwand, so der ehemalige Feuerwehrkommandant.
Nutzungserhalt der Einfachturnhalle
Damit die Einfachturnhalle auch weiterhin längerfristig genutzt werden kann, ist sowohl eine energetische Sanierung als auch eine Sanierung des Dachtragewerkes erforderlich.
Dafür genehmigte der Gemeinderat eine Interessensbekundung für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Bei einem Zuschlag beteiligt sich der Bund mit bis zu 45% an den in der Projektskizze angegebenen zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Bürgermeister Schmoll hob die gute Bausubstanz des Gebäudes hervor. „Wenn die Sanierungsmaßnahmen durchgeführt sind, ist die Halle langfristig erhaltbar und weiter zu nutzen“, so Schmoll.
Bekenntnis der Gemeinde zur vorrangigen Innenentwicklung
Der Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss zur vorrangigen Innenentwicklung. Damit kann die Gemeinde in die Initiative „Innen statt Außen“ aufgenommen werden.
Durch diesen Beschluss erhöht sich die staatliche Förderung für den Dorfplatz und das Löhe-Haus auf 80%.
Auch für weitere Maßnahmen im Rahmen der Innerortsentwicklung (ISEK) kann dieser erhöhte Fördersatz in Anspruch genommen werden. Christian Scheuerpflug (SPD) freute sich darüber, dass das ISEK bereits nach so kurzer Zeit Früchte trägt und kein leeres Konzept für die Schublade bleibt. In private Eigentumsrechte wird laut Bürgermeister Christoph Schmoll nicht eingegriffen. Hier könne die Gemeinde nur beraten und informieren. Grundsätzlich plane die Gemeinde jedoch im Rahmen des ISEK kommunale Fördermittel zur Verfügung zu stellen.
Städtebaulicher Abschluss westlich des Adlerwegs
Der Siedlungsbereich auf dem ehemaligen Sellner-Gelände soll im Westen durch ein ca. 1,5 Hektar großes Baugebiet mit vier Wohneinheiten abgeschlossen werden. Das angrenzende Biotop mit Grünfläche und einem stehenden Gewässer sowie Waldflächen bleiben dabei unberührt.
Die Kosten für das Planverfahren und für die Erschließungsarbeiten werden von den betroffenen Grundstückseigentümern übernommen.
Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.
Erhalt der Dialysepraxis
Neuer Standort im Gewerbegebiet
Nachdem die räumliche Situation des Dialysezentrums an der Heilsbronner Straße unbefriedigend ist, wurde seitens des Betreibers an die Gemeinde der Wunsch herangetragen im Gewerbegebiet einen Neubau zu errichten. Bedauerlicherweise konnte trotz intensiver Suche im Kernort kein entsprechendes Grundstück gefunden werden.
Gemeinderätin Natalie Ernst (SPD) betonte, dass auch ihr am Erhalt der Dialysepraxis in Neuendettelsau sehr gelegen wäre. Das Gewerbegebiet käme als Standort für eine Arztpraxis für sie aber nicht in Frage, da dies eine typische Einrichtung für ein Mischgebiet wäre und in derselben Sitzung ein Grundsatzbeschluss "innen vor außen" gefasst worden wäre. „Ausnahme von der vorgesehenen Nutzung im betreffenden Gewerbegebiet wären auch im Hinblick auf die zukünftige Ausweisung neuer Gewerbeflächen nicht zu vertreten", so Gemeinderätin Natalie Ernst.
Bürgermeister Christoph Schmoll sähe das Dialysezentrum grundsätzlich auch lieber in Zentrumsnähe. Um aber nicht die Abwanderung des Betriebs zu riskieren, empfahl er, der Änderung zuzustimmen. Auch vor dem Hintergrund, dass damit eine Nachverdichtung im bestehenden Gewerbegebiet stattfindet, die an der Stelle sehr zu begrüßen ist.
Fraktionssprecher Manfred Riedel (SPD) begrüßte die neue Standortwahl, weil dadurch auch die Verkehrsbelastung im Kernort entlastet würde.
Für das Bauvorhaben musste allerdings der Bebauungsplan entsprechend geändert werden, da diese Art der baulichen Nutzung bisher nicht vorgesehen war.
Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu, damit Neuendettelsau weiterhin ein regionaler Gesundheitsstandort bleibt.
Umbau eines Fabrikgebäudes in eine Wohnanlage
Die Voranfrage für den Teilumbau des ehemaligen Tauscher-Geländes in der Muna lehnte der Gemeinderat ab.
Insgesamt wurde die Nutzung für Wohnzwecke begrüßt. Christian Scheuerpflug nannte das Vorhaben grundsätzlich beispielhaft. Es würde eine Industriebrache aufgewertet und für Wohnzwecke nutzbar gemacht. Die sogenannte „graue Energie“ des Gebäudes könnte genutzt werden und es würden keine zusätzlichen Flächen versiegelt. Der „Bau-Turbo“ der Bundesregierung ermögliche solch unbürokratische Verfahren.
Allerdings sind neben der verkehrsrechtlichen Erschließung und der Kanalsituation noch weitere Fragen offen.
Aus Sicht von Bürgermeister Christoph Schmoll müsse zuallererst für des gesamte Gebiet der Chemnitzer Straße ein Bebauungsplan erstellt werden.
Einbau einer Wohnung im Dachgeschoss
Dem Einbau einer eigenständigen 5-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss einer Lagerhalle im Ortsteil Mausendorf stimmte das Gremium zu.
Partnerschaftsbesuch aus Treignac
Über das Himmelfahrtswochenende kommen wieder Gäste aus Treignac zu Besuch.
Am Samstag, dem 16. Mai, findet ein Bürgerfest mit dem Thema „30 Jahre Partnerschaft Neuendettelsau – Treignac“ statt. Dabei wird auch der bis dahin neu gestaltete Treignac-Platz am Bahnhof eingeweiht.
Außerdem kommen bereits am Montag, dem 11. Mai, einige Schülerinnen und Schüler vom Collége Lakanal nach Neuendettelsau um die Jugendbegegnungen der Vorjahre
fortzusetzen.
Planungen für den Westbayernring gestoppt
Laut Verwaltung hat der Netzbetreiber TENNET die Raumverträglichkeitsprüfung (RVP) für den Westbayernring gestoppt. Allerdings soll die bereits begonnene Erhebungen noch zu Ende geführt werden.
Bürgermeister Christoph Schmoll bedauerte den Stopp, da Neuendettelsau dringend einen weiteren Netzausbau braucht.
Erfolgte Auftragsvergaben in der Zuständigkeit des Bürgermeisters
- Gemeindehaus „Am Zapfengarten 3“
Sanierung EG rechts
- Gemeindehaus „Weidenweg 1“
Sanierung Estrich- und Fliesenbelagsarbeiten
- Neubau Grund- u. Mittelschule – „Am Sportpark“
Grundleistungen für Wärme- u. Schallschutz sowie Raumakustik
- Planung „Neue Dorfmitte“
Honorar für die Betreuung der Mehrfachbeauftragung
- Benzin Stampfer für den Bauhof



