02.12.2021 in Gemeinderat

Bericht aus dem Gemeinderat vom 29.11.2021

 

Umsetzung des Energienutzungsplanes

Priorisierung beschlossen

Nachdem die umfangreichen Maßnahmen des Energienutzungsplanes nicht alle gleichzeitig umgesetzt werden können, hat der Gemeinderat jetzt eine von der Verwaltung vorgeschlagene Priorisierung beschlossen.

So soll im Laufe des nächsten Jahres ein weitere sukzessive Umrüstung der Straßenbeleuchtung erfolgen. Außerdem ist geplant Detailstudien für PV-Freiflächen- und Windkraftanlagen zu erstellen.

Für die zukünftige Wasserstofferzeugung in Neuendettelsau soll ein Konzept erarbeitet werden.

Angegangen werden soll in den nächsten Jahren unter anderem die Optimierung des Nahwärmenetzes in der Froschlach-Birkig sowie ein Energieversorgungskonzept für die Gebäude der Feuerwehr.

Die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft war für einen mittelfristigen Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen. Auf Anregung von SPD-Fraktionssprecher Manfred Riedel soll dies jetzt früher angegangen werden. „Wir müssen die Bürger rechtzeitig mitnehmen,“ so Riedel. Ebenso vorgezogen werden soll auf Vorschlag von Regina Sliva, Bündnis 90/Die Grünen, eine Kampagne zur Umrüstung von Heizölkesseln. SPD Gemeinderat Christian Scheuerpflug bracht den Vorschlag ein, kommunale Fördermöglichkeiten für Gewerbe und private Haushalte für Maßnahmen zur Stromerzeugung zu prüfen.

Umsetzung der Städtebauförderung wird konkret

Meldung von Einzelmaßnahmen

Im Rahmen der zugesagten Städtebauförderung soll jetzt durch die Verwaltung die Erstellung eines innerstädtischen Entwicklungskonzeptes mit Verkehrs- und Mobilitätskonzept sowie mit Radweg- und Fußgängerkonzept beantragt werden. Weitere zu beantragende Einzelmaßnahmen sind das Löhehaus mit Umfeld, Mission Eine Welt sowie die Gestaltung des alten Feuerwehrhauses mit Umgriff.

Modernisierung der Anlagen des Schützenvereins

Für die Sanierung und Modernisierung der Schießanlage hat der Gemeinderat dem Schützenverein einen Zuschuss in Höhe von bis zu 5100 Euro in Aussicht gestellt. Der Verein selbst beteiligt sich mit Bar- und Eigenleistungen in Höhe von 70% der Gesamtkosten. Auch beim Landkreis hat der Schützenverein einen Antrag auf Zuschuss in Höhe von 5000 Euro gestellt.

Zuschuss an Diakoneo für den Betrieb des Jugendzentrums

Wie in den Vorjahren genehmigte der Gemeinderat einen Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro für den Betrieb des Jugendzentrums. Dies entspricht etwa einem Anteil in Höhe von 22 % an den gesamten Betriebskosten.

Neue Basisstation für Mobilfunkbetreiber

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat den Bau einer Basisstation für Mobilfunkbetreiber circa 300 Meter östlich des Feuerwehrhauses. Der Standort entspricht dem Mobilfunkkonzept der Gemeinde.

Umstrittene Bauvoranfrage im Gewerbegebiet

Kritisch sah der Gemeinderat eine Bauvoranfrage für einen Bungalow mit über 315 m² Grundfläche im Gewerbegebiet. Dieser soll als Betriebsinhaberwohnung errichtet werden.

Kritisch äußerte sich dazu SPD-Gemeinderätin Natalie Ernst wegen der hohen Flächenversiegelung. Auch aus allen anderen Fraktionen gab es diesbezüglich heftige Kritik.

Da die Bauvoranfrage dem geltenden Bebauungsplan entspricht, stimmte der Gemeinderat aus rechtlicher Sicht mehrheitlich zu.

SPD-Gemeinderat Christian Scheuerpflug regte an, bei zukünftigen Bebauungsplänen eine Verhältniszahl für Betriebsinhaberwohnungen in Bezug zur Betriebsgröße festzulegen.

Einstimmig wurde in Wernsbach in einer Baulücke gegenüber der Kirche der Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage genehmigt.

Bundesverdienstkreuz am Bande

Laut Mitteilung der Verwaltung wurde an Herrn Rudolf Kupser durch den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Überreicht hat es kürzlich Innenminister Herrmann.

Gewürdigt wurden damit insbesondere die Bemühungen um gute Ost-West Beziehungen sowie das kommunalpolitische Wirken Kupsers.

Gemeindeverwaltung ist jetzt „Digitales Amt“

Für das besondere Engagement bei der Digitalisierung wurde die Gemeindeverwaltung von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach ausgezeichnet. Die Kommune erhielt dafür die Plakette „Digitales Amt“. Die Gemeindeverwaltung hat bereits mehr als 50 kommunale und zentrale Online-Verfahren im BayernPortal verlinkt. So können beispielsweise die Beantragung von Personenstandsurkunden, An- und Abmeldung eines Gewerbes oder im Rahmen von Corona auch ein Terminbuchungssystem online genutzt werden. Sämtliche Online-Möglichkeiten sind auf der Homepage der Gemeinde abrufbar.

Bürgerbefragung zur Weiterentwicklung der Region

Für die neu gegründete LAG Rangau (Zusammenschluss der Kommunalen Allianzen Aurach-Zenn, Kernfranken und NorA) soll laut Bürgermeister Christoph Schmoll eine gemeinsame Aufnahme in das EU-Programm LEADER erfolgen. Dadurch sollen zusätzliche Fördermittel in die Region geholt werden. Zur Erstellung eines Entwicklungskonzeptes soll jetzt bis Anfang Januar eine Bürgerbefragung stattfinden.

Zur Online-Befragung: http://umfrage.planwerk.de/s/les-rangau

 

28.11.2021 in Regionalpolitik

Umfrage zur Entwicklung der LAG-Rangau

 
LEADER Logo

Neuendettelsau und Kernfranken brauchen Eure Meinungen und Vorschläge!

 

Jetzt direkt mitmachen bei der Umfrage zur Entwicklung der LAG-Rangau und Euer Anliegen Unterstützen.

https://umfrage.planwerk.de/s/les-rangau

 

„die drei kommunalen Allianzen Aurach-Zenn, Kernfranken und NorA mit ihren insgesamt 20 Städten und Gemeinden stellen sich neu auf, um den Raum für zukünftige Herausforderungen weiter fit zu machen, und schließen sich zur LAG Rangau zusammen."
- Zitat von https://umfrage.planwerk.de/s/les-rangau

 

Ziel der lokalen Aktionsgruppe (LAG) ist die Bewerbung um EU-Fördermittel im LEADER-Programm ( https://de.wikipedia.org/wiki/LEADER ) welches die Stärkung des Ländlichen Raumes zum Ziel hat.

 

In der Umfrage geht es konkret darum, was uns und Euch in der Region und speziell in Neuendettelsau noch fehlt, oder was das Leben hier noch besser machen könnte.

 

Es wird besonders auch nach förderungswürdigen Projekten gesucht. Eine Vorschläge sind die Gestaltung eines Ortszentrums, die etablierung eines Bürgertreffs oder der Ausbau des Löhezeitmuseums.

 

Hier geht es direkt zur Umfrage: https://umfrage.planwerk.de/s/les-rangau

 

Wer über dieses Projekt und Kernfranken immer auf dem Laufenden blieben will, sollte sich zudem diesen Link merken: https://www.kernfranken.eu/die-projekte/aktuelle-projekte

 

 

22.11.2021 in Gemeinderat

Bericht aus dem Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss 15.11.2021

 
Symbolbild für das Gemeinde Centrum EineWelt ( Foto von Matheus Bertelli von Pexels )

Gemeinde Centrum EineWelt

Vielseitiges Raumprogramm für die Bevölkerung vorgestellt

Im Rahmen der Ortsentwicklung im Kernort haben sich Mission EineWelt, Kirchengemeinde St. Nikolai und die Gemeinde zu einem Projekt zusammengeschlossen. Hierbei soll ein wichtiger Beitrag für ein attraktives Ortszentrum geleistet werden. Außerdem können die Räumlichkeiten gemeinsam effizienter und kostengünstiger genutzt werden.

Das jetzt vorgestellte Raumprogramm beinhaltet einen Seminarraum für Besprechungen und Vorstandssitzungen der Vereine. Speziell für einen Bürgertreff ist eine öffentliche Forumsfläche vorgesehen sowie ein Büroraum. Vielseitig nutzbar ist auch der „Kreativraum“, in dem zukünftig regelmäßig wöchentliche Angebote stattfinden sollen. Beispielsweise könnte das ein Repariercafé durch einen Bürgertreff sein.

Für größere Veranstaltung ist ein gemeinsam nutzbarer Veranstaltungssaal geplant.

Mittelpunkt soll ein zentral gelegenes öffentliches Forum sein.

 

In der aktuellen Sitzung wurde nun über zusätzlichen Raumbedarf für Musikgruppen beraten. Hier soll ein zusätzlicher Probenraum entstehen. Der Ausschuss genehmigte die Erweiterung des Raumprogramms, das den zukünftigen Planungen zugrunde liegt.

Da der Posaunenchor Reuth derzeit keinen Probenraum mehr hat, soll bis zur Fertigstellung dieser Räumlichkeiten die Nutzung des Schulungsraumes im alten Feuerwehrhaus geprüft werden.

 

 

Löhe-Zeit-Museum braucht mehr Platz

Private Feiern in den Dorfgemeinschaftshäusern

Für seine umfangreichen Aktivitäten hat der Heimat- und Geschichtsverein weiteren Raumbedarf angemeldet. Insbesondere soll die Ausstellung modernisiert und erweitert werden. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, dass dem Verein bis zur Fertigstellung des Centrums EineWelt der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss des Bahnhofsgebäudes zur Verfügung gestellt wird.

Wegen Wegfalls des Raumes sollen sich Interessenten bis auf weiteres an die Betreiber der Dorfgemeinschaftshäuser wenden.

 

 

Neuer Wohnraum in der Ringstraße

Nachverdichtung im Innenort

Durch den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit sechs Wohneinheiten entsteht in der Ringstraße weiterer Wohnraum.

Das Gebäude passt sich durch die entsprechend geplante Dachneigung gut in die umliegende Bebauung ein. Pro Wohneinheit sind mit 1,5 Stellplätzen ausreichend Parkmöglichkeiten vorgesehen. Ein Großteil der Pflasterfläche im Hinterhof soll außerdem entsiegelt und begrünt werden. Auf die erforderliche Anzahl an barrierefreien Wohnungen wurde noch einmal hingewiesen. Das Gremium erteilte dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen einstimmig.

 

Errichtung von Lagersilos im Gewerbegebiet

Für ein Unternehmen im Gewerbegebiet ist es dringend erforderlich, Lagersilos zu errichten. Für dieses Vorhaben sind jedoch unterschiedliche Hürden zu nehmen. Zum einen entsprechen die Silos nicht dem Bebauungsplan, zum anderen müssten Ausgleichsmaßnahmen erfolgen.

Das Gremium war sich jedoch einig, dem Unternehmer keine Steine in den Weg zu legen und alle erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten, damit das Bauvorhaben von Seiten der Gemeinde so schnell wie möglich erfolgen kann.

 

Einstimmigkeit

Zu weiteren Bauvorhaben, wie dem Neubau eines Wohnhauses im „Sellnergelände“, dem Anbau an ein Nebengebäude in Wernsbach und der Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude zu Wohnraum in Reuth gab es keine Diskussionen. Der Ausschuss erteilte diesen Vorhaben jeweils einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

 

31.10.2021 in Gemeinderat

Bericht aus dem Gemeinderat 25.10.2021

 

In der Sitzung am 25.10.2021 standen für den Gemeinderat einige umfangreiche Punkte auf der Tagesordnung.

 

Neuer Energienutzungsplan für die Gemeinde Neuendettelsau
Zunächst stellte Prof. Brautsch von der OTH Amberg-Weiden den neu erarbeiteten Energienutzungsplan vor. Dieser enthält unter anderem ein Solarkataster, mit dessen Hilfe Bürger/-innen prüfen können, ob sich das Dach ihrer Immobilie zum Strom- oder Wärmegewinn eignet.
Hervor gehoben wurde, dass Neuendettelsau im Jahresdurchschnitt über 100% des verbrauchten Stromes regenerativ auf Gemeindegebiet produziert, während jedoch Wärme bisher überwiegend aus fossilen Energieträgern stammt.
Der Energienutzungsplan empfiehlt nun verschiedene Maßnahmen, um die Ausbeute "grüner Energie" auf Gemeindegebiet zu optimieren. Diese reichen von dem Aufbau einer Wasserstoffproduktion, über eine bessere Verknüpfung von Strom und Wärme bis zur Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft.
GRM Scheuerpflug schlug vor, kommunale Förderungen für private Kleinprojekte im Bereich der regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung in den Maßnahmenkatalog aufzunehmen. Weiterhin wies er aus eigener Erfahrung darauf hin, dass auch bei einer im Solarkataster ungünstigen Bewertung eines Gebäudes für PV/Solarthermie eine Prüfung durch eine Fachfirma lohnen kann.
Der Gemeinderat beschloss den Energienutzungsplan und die Empfehlungen einstimmig und beauftragte die Verwaltung, eine Priorisierung und Realisierung der Projekte durchzuführen.

 

Einführung der Crossiety App

Die Verwaltung stellte die Anwendung Crossiety vor. Sie dient der Vernetzung von Verwaltung, Bürgern und Vereinen. Die Benutzeroberfläche ähnelt bekannten sozialen Medien, allerdings dürfen nur Einwohner der Gemeinde beitreten und es findet eine Moderation statt. In Zukunft könnten dann Informationen der Gemeinde über die App an die Bevölkerung gegeben werden. Auch Gewerbetreibende können sich auf Crossiety präsentieren und damit kommunizieren.
Beispiele für die Nutzung sind Bekanntgabe von Events, Einzel- oder Gruppenchats, Tauschbörsen, Umfragen, etc. Crossiety ist als App und Desktopanwendung verfügbar.
Es entstehen jedoch jährliche Kosten, denn Softwareanbieter ist eine private Firma, welche auch die Moderation übernimmt.
GRM Bischoff und Ernst loben die Idee, denn durch die Pandemie sei der Bedarf an digitaler Kommunikation massiv gestiegen. Die Vereine und Betrieben bräuchten sicher eine gewisse Anlaufzeit, um über die Anwendung mit den Bürgern in Kontakt zu treten.
Die Einführung der App wurde durch den Gemeinderat zunächst für eine Dauer von vier Jahren beschlossen.

 

Seniorenbeirat

Bei der ersten Sitzung des neuen Seniorenbeirates wurde als 1. Vorsitzender Dr. Ernst Öffner gewählt, Stellvertretender Vorsitzender ist Wolfgang Kinkelin, Schriftführerin Ingrid Herrmann. Außerdem berief der Gemeinderat als 11. Mitglied Herrn Fritz Neumeister in den Seniorenbeirat.


Finanzangelegenheiten
Die Kämmerin der Gemeinde, Frau Seitzinger, berichtete über Finanzangelegenheiten. Zunächst genehmigte der Gemeinderat die über- und außerplanmäßigen Ausgaben 2020 einstimmig. Die Jahresrechnung 2020 mit Rechenschaftsbericht wurde vorgestellt und ebenfalls einstimmig genehmigt. In 2020 erfolgte eine Zuführung an die allgemeine Rücklage von etwa 2,4 Millionen Euro.
Frau Seitzinger bat außerdem die Fraktionen, für den Haushalt 2022 wieder Vorschläge einzubringen.

 

Neubau „Birkenhof-Carree“ wieder abgelehnt

Das gemeindliche Einvernehmen für die Bauvoranfrage des "Birkenhof-Carrees" wurde von den Gemeinderatsmitgliedern erneut mehrheitlich nicht erteilt. Vor allem bezüglich der Stellflächen für PKW und wegen des großen Baumes auf dem Grundstück ergaben sich noch Fragen.

GRM Scheuerpflug wies daraufhin, dass die Einhaltung der Barrierefreiheit für die erforderliche Anzahl der Wohnungen durch das Landratsamt genau geprüft werden soll. Auch ob die Stellplätze in der Tiefgarage aufgrund ihrer Anordnung überhaupt benutzbar sind, soll dem Landratsamt als Hinweis mitgeteilt werden. Der Baum, der mutmaßlich auf öffentlichem Grund steht soll zwingend mit entsprechenden Maßnahmen geschützt und damit erhalten werden.

 

Weihnachstmarkt findet wieder statt
Es soll in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsmarkt auf dem Sternplatz stattfinden. Um den erforderlichen Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz gerecht zu werden, sollen die Buden in diesem Jahr in größeren Abständen aufgebaut werden. Dazu soll – wie auch an der Kirchweih - die Fläche auf der anderen Seite der Hubstraße mit einbezogen werden.
Das Testzentrum in der Dreifachhalle wurde geschlossen. Es gab ein Helferfest für die ehrenamtlichen Mitarbeiter im Testzentrum.


Neuendettelsau als „Host Town“ für die Special Olympics

Neuendettelsau hat sich als Host Town für die Special Olympics 2023 in Berlin beworben. Sollte diese erfolgreich sein, wird eine Delegation von Sportlern – bevor diese nach Berlin weiterreisen - für 4 Tage hier in Neuendettelsau zu Gast sein.

 

Gute Straßen in Neuendettelsau
Bei der Begutachtung des Straßennetzes wurde festgestellt, dass über 80% unserer Straßen als gut befunden wurden. Entsprechender Sanierungsbedarf besteht demnach nur für einen kleinen Teil des Straßennetzes. Dies wird durch die Verwaltung entsprechend abgearbeitet.

 

18.10.2021 in Gemeinderat

Bericht Gemeinderat 27.09.2012

 

Neue Regeln für Sitzungen des Gemeinderates

Anpassung im Umgang mit Covid-19

Ab sofort gilt für Teilnehmende und Besucher von Sitzungen des Gemeinderates die 3-G Regel. Das heißt, dass ein Nachweis zu erbringen ist über eine vollständige Impfung oder einen Test oder über eine Infektion, die nicht länger als 6 Monate zurück liegt. Besucher werden zukünftig bei jedem Besuch der Sitzung überprüft.

Intensivere Zusammenarbeit in der Kommunalen Allianz Kernfranken

Empfehlung zur Gründung eines Zweckverbandes

Nachdem sich die Aufgaben der Kommunen in den letzten Jahren erweitert haben, haben die Geschäftsleitungen für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit in der Kommunalen Allianz Kernfranken die Gründung eines Zweckverbandes vorgeschlagen. Gemeinsame Aufgabenbereiche könnten dabei die Verkehrsüberwachung, die EDV, das Vergaberecht und der Tourismus sein. Außerdem kann der Zusammenschluss in einem Zweckverband für die Gewinnung von entsprechendem Fachpersonal sein.

Die Mitglieder der Stadt- und Gemeinderäte der Kommunalen Allianz treffen sich zu einer weiteren Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 20.Oktober 2021 um 19.30 Uhr in der Hohenzollernhalle in Heilsbronn.

 

Berufung des neuen Seniorenbeirates für drei Jahre

Vertretungen kommen aus den Verbänden und Vereinen

Als Vertreter für die Vereine wurden durch diese gewählt:

  • Dr. Ernst Öffner

  • Karl-Heinz Wiesentheit

  • Wolfgang Kinkelin

Durch die folgenden Verbände und Institutionen wurden vorgeschlagen

  • AWO Ortsverein Edeltraut Merker

  • BRK Bereitschaft Ingeborg Frank

  • Heimbeiräte der Senioreneinrichtungen PeterLeeder

  • Evang. Kirchengemeinde St. Laurentius Diakonisse Sr. Ruth Gänstaller

  • Evang. Kirchengemeinde St. Nikolai Gerlinde Landshuter

  • Kath. Pfarrei St. Franziskus Klemens Hoppe

  • Ortsverband Sozialverband VdK Ingrid Herrmann

Die vorgeschlagenen Bürgerinnen und Bürger wurden durch den Gemeinderat einstimmig berufen. Die berufenen Mitglieder schlagen in ihrer konstituierenden Sitzung am 06. Oktober noch ein weiteres Mitglied zur Berufung in den Seniorenbeirat vor. Vorschläge dazu können bei der Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Frau Angelika Hahn, eingebracht werden.

 

Spendenaktion für Hochwassergeschädigte

Unterstützung der Bürgerstiftung Bad Münstereifel
Anlässlich des 60. Geburtstages des Heilsbronner Bürgermeisters, haben die Kernfranken-BürgermeisterInnen vorgeschlagen, Hochwassergeschädigte in Bad Münstereifel direkt und ganz unbürokratisch zu unterstützen. Dabei spendet jede Gemeinde 0,20 € pro Einwohner. Für Neuendettelsau ergibt das eine Spende in Höhe von 1.595,60 Euro. Es soll sich dabei aber nicht um eine einmalige Aktion handeln. Vielmehr geht es um eine langjährige Partnerschaft im Zuge des Wiederaufbaus. Eine große Mehrheit sprach sich für diese Spende aus.

 

Aufbau eines Angebotes für Logo- und Ergotherapie

Vorausschauende Überlegungen für Schulneubau

Integrierte Angebote für Logo- und Ergotherapie
Da im Neubau der Grund- und Mittelschule verschiedene Akteure, wie beispielsweise ein Hort oder die Musikschule, integriert werden sollen, wurde jetzt seitens der Verwaltung vorgeschlagen auch über Angebote für Logo- und Ergotherapie zu beraten.

Gedacht ist dabei an Leistungen während des Unterrichts aber auch ergänzend nach dem Unterricht.

Diskutiert wurden verschiedene Varianten. Einig war man sich darüber, dass für die Kinder ein solches Angebot von großer Wichtigkeit ist.

Birgit Bischoff plädierte dafür, dass die zusätzlich zu schaffenden Räumlichkeiten dann auch für andere Akteure z.B. aus dem Bildungswesen zur Verfügung stehen könnten. Das Angebot sei ein besonderes Merkmal unserer Schule.

Der Gemeinderat sprach sich letztendlich dafür aus, die Räumlichkeiten in der neuen Schule für Egotherapeuten und Logopäden zu schaffen.

Eine eigene, unabhängige Praxis soll hingegen nicht entstehen. Die Verwaltung wurde deshalb beauftragt im Vorfeld mit den ortsansässigen Therapeuten Gespräche über Umsetzungsmöglichkeiten zu sprechen.

 

Zuschuss an den Reit- und Fahrverein Neuendettelsau e. V.

Sanierung des Reithallenbodens ist erforderlich

Der Gemeinderat billigte an den Reit- und Fahrverein Neuendettelsau e. V.
eine freiwillige Zuwendung in Höhe von 3.700 Euro. Dadurch wird der gleiche Betrag durch eine Förderung des Landkreises möglich.

 

Gemeindliches Einvernehmen für Bauvoranfrage

Bebauung im Dahlienweg mit Erhalt des Baumbestandes

Bereits zum zweiten Mal beriet der Gemeinderat über einen Antrag auf Vorbescheid für ein Einfamilienhaus im Dahlienweg. Nachdem bereits beim ersten Mal einige Befreiungen erteilt wurden, genehmigte der Gemeinderat nun noch eine Abweichung von der Baugrenze. Das war aufgrund der geänderten Grundstücksabmessung konsequent, weil dadurch der Garten im Süden größer wird und alter Baumbestand dadurch erhalten werden kann. Der Gemeinderat war sich hier einig. Über den Wunsch des Bauherrn, anthrazitfarbene Dachziegel zu verwenden, wurde hingegen intensiv diskutiert. Christian Scheuerpflug erinnerte daran, dass bei Bebauungsplänen bisher keine Abweichungen von der Farbe der Dachziegel ausgesprochen wurden. Das sei auch keine Frage von Geschmack, sondern von Baukultur. Das Gremium kam mit knapper Mehrheit dem Wunsch des Bauherrn nach.

 

Bauvoranfrage für „Birkenhof-Carree“

Innenortverdichtung Ecke Birkenhof-, Heilsbronner Straße

Die Fa. Schmidt Wohnbau GmbH aus Heilsbronn plant in der Heilsbronner Straße einen viergeschossigen Gebäudekomplex mit 22 Wohneinheiten, 2 Gewerbeflächen und einer Tiefgarage.

Der Gemeinderat befasste sich in der Bauvoranfrage mit der Frage, ob das Vorhaben dem Maß der baulichen Nutzung entspricht. Die Anzahl der Geschosse wurde ebenso diskutiert, wie die geplante Dichte des Vorhabens. Christian Scheuerpflug sprach sich zwar für eine Bebauung im Sinne der Nachverdichtung aus, wies aber darauf hin, dass die Anzahl der Stellplätze sehr gering bemessen wurde. Auch wurden nicht ausreichend barrierefreie Wohnungen vorgesehen. Weiterhin soll der große Baum an der Ecke unbedingt erhalten bleiben.

Von anderer Seite wurde auf die jetzt schon schwierige Verkehrssituation an der Einmündung zur Birkenhofstraße hingewiesen.

Letztendlich wurde das gemeindliche Einvernehmen einstimmig verwehrt.

 

Maßvolle Nachverdichtung im Kernort

Bauantrag für Neubau einer Eigentumswohnanlage Rampenstraße

Nachdem der eingereichte Plan eines ortsansässigen Bauunternehmers einigen Festsetzungen des Bebauungsplanes entgegensteht, befasste sich das Gremium mit dem Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 11 Wohneinheiten und einer Tiefgarage. Es werden insgesamt 17 Stellplätze errichtet. Pro Wohnung sind zusätzlich zwei Fahrradstellplätze vorgesehen. Das Flachdach soll extensiv begrünt werden. Weiterhin ist eine Zisterne für das Regenwasser vorgesehen. Die Zufahrt für das geplante Mehrfamilienhaus ist über die Rampenstraße geplant.

Ob diese für die Feuerwehr ausreichend bemessen sei, wurde von einem Ratsmitglied infrage gestellt. Die Verwaltung konnte dies jedoch bestätigen, die Feuerwehr habe bei einer Befahrung mit dem Drehleiterfahrzeug die Situation geprüft. Auch die Verkehrssituation wurde kritisch angesprochen.

Das Gremium sprach sich am Ende mit großer Mehrheit dafür aus, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen.
 

Aufnahme in das Bayerische Städtebauförderprogramm

Wichtiger Schritt in der Ortsentwicklung

Nach Mitteilung der Verwaltung hat die Regierung von Mittelfranken mitgeteilt, dass die Gemeinde Neuendettelsau in das Bayerische Städtebauförderprogramm aufgenommen worden ist. Voraussetzung dafür ist die Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Dazu hat der Gemeinderat bereits früher die Erstellung eines Verkehrskonzeptes beschlossen. Es ist Bestandteil des ISEK und wird deshalb auch gefördert. Die Verwaltung holt jetzt Angebote zur Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ein und legt dies dem Gemeinderat zur Entscheidung vor.