01.07.2026 in Topartikel Gemeinderat
Anders als in den anderen beschließenden Ausschüssen ist im Rechnungsprüfungsausschuss nicht der 1. Bürgermeister Ausschussvorsitzender. Zur Vorsitzenden des RPA wählte der Gemeinderat deshalb einstimmig die 2. Bürgermeisterin Theresa Korn.
Das Standesamt der Gemeinde Neuendettelsau wird ab 01. Juli von Andrea Riepel geleitet. Als neue Standesbeamtin wurde Alicia Frank bestellt, die ab dem 01. Juli auch die stellvertretende Leitung übernimmt.
Da im Haushalt 2026 keine Mittel für die Bezuschussung der Integrationskraft bereitgestellt wurden, wird der Zuschuss außerplanmäßig ausgezahlt.
Jahresabschluss Nahwärme Neuendettelsau GmbH 2025
Der Gemeinderat genehmigte den Jahresabschluss der Nahwärme Neuendettelsau GmbH und entlastete den Aufsichtsrat für das entsprechende Geschäftsjahr.
Der Gemeinderat bestätigte Maximilian Schneider als Kommandant und Mario Herrmann als stellvertretenden Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wollersdorf-Watzendorf.
Nachdem die Gemeinde ein Schreiben der Breitband Bayern erhielt, wurden die Auswahlkriterien für das am 18.05.2026 bereits beschlossene Auswahlverfahren der IKZ (Interkommunale Zusammenarbeit) unter Federführung des Markt Lichtenau angepasst, insbesondere wurde die Qualität der technischen Umsetzung mit aufgenommen.
Nach ca. 60 Jahren sollten zur besseren Wärmedämmung und Sicherheit bei Schneelast das Dachtragwerk der Einfachturnhalle erneuert werden. Auch die Außenwände entsprächen nicht mehr heutigen Ansprüchen an eine Wärmedämmung, berichtete Bauamtsleiter Ruthardt. Bereits in den Vorjahren seien einige Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Lüftungsanlage und Haustechnik erfolgt, so dass nun ergänzende Maßnahmen geplant seien.
Bereits am 26.01.2026 beschloss der Gemeinderat, eine Förderung im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zu beantragen. Dabei wurde das Projekt der Gemeinde Neuendettelsau nicht berücksichtigt, nun besteht jedoch die Möglichkeit über die KfW und eine FAG-Förderung eine energetische Sanierung fördern zu lassen. Nach Diskussion im Rat wurde der Förderantrag bestätigt, die Leistungsphase 6 soll jedoch erst nach Klärung der Finanzierung des Neubaus der Grund- und Mittelschule beauftragt werden.
Auch die Kindertagesstätte „Bunte Oase“ soll nach Beschluss des Gemeinderates mittels KfW- und FAG-Förderung energetisch saniert werden.
Folgenden Bauvorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt:
Neubau einer Lagerhalle im Gewerbegebiet
Umbau und Ausbau eines bestehenden Wohnhauses im Mischgebiet mit Nutzungsänderung der Spitzbodens zum Architekturbüro
Neubau eines Zweifamilienhauses in Wollersdorf
Anbau eines Treppenhauses an ein bestehendes Wohnhaus in Reuth
Die Ortsteile Wollersdorf/Watzendorf und Bechhofen veranstalten Ortssprecherwahlen.
Nach dem Ausscheiden des bisherigen Seniorenbeiratsvorsitzenden Herrn Jekuhl wurde Herr Hans-Peter Seegert zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie zum „Ausbau der Weißenbronner Straße, OT Aich“ wurde mitgeteilt, dass unter anderem aufgrund notwendiger Stützkonstruktionen aus planerischer und wirtschaftlicher Sicht der Ausbau aktuell nicht weiter verfolgt wird.
Von Bürger*innen der Gemeinde wurden Anregungen zu der Schulwegsituation in der Nordstraße, zu einer Querungshilfe in der Reuther Straße und zu den kürzlich markierten Radschutzstreifen an die Gemeinde gerichtet.
22.05.2026 in Gemeinderat
Hr. Langer von der Breitbandberatung Bayern GmbH berichtete über den aktuellen Stand zum Glasfaserausbau. Aktuell gibt es im Gemeindegebiet 61 Adressen, an denen der Glasfaserausbau förderfähig ist – ausgenommen sind die noch nicht ausgebauten Gebiete in Wernsbach, hier ist eine Förderung aktuell nicht möglich, da ein Kabelnetz besteht.
Um nun den Gigabit-Ausbau fortzuführen, konnte die Gemeinde Neuendettelsau im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Markt Lichtenau sowie mit Bruckberg, Flachslanden und Windelsbach einen Förderbescheid erwirken, so dass der Freistaat Bayern und der Bund verpflichten, die Kosten mitzutragen.
Für die Gemeinde Neuendettelsau verbleibt ein Eigenanteil von knapp 80.000 €.
Der Gemeinderat beschloss die Einleitung des Auswahlverfahrens federführend durch den Markt Lichtenau einstimmig. Anschließend soll das wirtschaftlichste Angebot herausgearbeitet werden.
Bezugnehmend auf die konstituierende Sitzung standen in der ersten Arbeitssitzung die Beschlüsse über diverse Vertretungen an.
Der Gemeinderat beschloss die von den Fraktionen vorgeschlagenen Besetzungen von Haupt- und Finanzausschuss (HFA), Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss (BUVA), Ferienausschuss, Werkausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss.
Die SPD-Fraktion stellt folgende Mitglieder:
HFA: 1. Manfred Riedel (vertreten durch Rudolf Buchinger und Christian Scheuerpflug), 2. Natalie Ernst (vertreten durch Birgit Bischoff und Christian Scheuerpflug)
BUVA: 1. Christian Scheuerpflug (vertreten durch Manfred Riedel und Natalie Ernst), 2. Birgit Bischoff (vertreten durch Rudolf Buchinger und Natalie Ernst)
Ferienausschuss: 1. Manfred Riedel (vertreten durch Christian Scheuerpflug und Rudolf Buchinger), 2. Natalie Ernst (vertreten durch Birgit Bischoff und Rudolf Buchinger)
Werkausschuss: 1. Rudolf Buchinger (vertreten durch Manfred Riedel und Christian Scheuerpflug), 2. Birgit Bischoff (vertreten durch Natalie Ernst und Christian Scheuerpflug)
Rechnungsprüfungsausschuss: 1. Manfred Riedel (vertreten durch Christian Scheuerpflug und Natalie Ernst), 2. Rudolf Buchinger (vertreten durch Birgit Bischoff und Natalie Ernst)
Außerdem bestellte der Gemeinderat die Vertreter*innen für die Mitgliederversammlung im Verein Musikschule Rezat-Mönchswald, für den Zweckverband Allianz Kernfranken, für den Verwaltungsrat des Gesundheitszentrums und für den Aufsichtsrat für die Nahwärme GmbH.
Zum Fairtrade-Beauftragten wurde Thilo von Livonius, der diese Rolle bereits in der letzten Wahlperiode innehatte, bestimmt.
Manfred Riedel wird weiterhin als Seniorenbeauftragter Ansprechpartner im Gemeinderat sein.
Die neu eingeführte Rolle der Inklusionsbeauftragten soll von Rebecca Schmidt ausgefüllt werden.
Der Auflösung des Vereins Kernfranken, dessen Inhalt die Bearbeitung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes war, wurde durch den Gemeinderat zugestimmt. Das Vereinsvermögen soll dem Zweckverband Kernfranken zukommen, dabei soll eine Zweckbindung an das ILEK festgelegt werden.
Die SPD-Fraktion brachte einen Antrag zu einer Klausurtagung ein, bei dem die Maßnahmenkataloge ISEK und Energienutzungspläne, der Neubau der Grund- und Mittelschule, sowie weitere Bau- und Gewerbegebiete auch zusammen mit den neuen Gemeinderatsmitgliedern an einem Wochenende diskutiert werden sollten.
Dieser Antrag wurde abgelehnt. Bürgermeister Schmoll schlug vor, dass die Verwaltung einen Schwerpunkt für eine eintägige Klausur festlegt und darüber erneut berichtet, so dass der Gemeinderat diesem abgeänderten Antrag schließlich zustimmte.
Nach Beschluss des Gemeinderates soll die offizielle Webseite der Gemeinde technisch überarbeitet werden, um Barrieren abzubauen und die Bedienung für Verwaltung, Bürger*innen und Vereine zu vereinfachen.
Um dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen, beschloss der Gemeinderat die Anpassung der Besuchstätigkeiten durch den Bürgermeister und seine Stellvertreter*innen. Zukünftig sollen persönliche Besuche zum 90., 95. und 100. Geburtstag sowie zum 50., 60., 65. und 70. Hochzeitstag erfolgen.
08.05.2026 in Gemeinderat
Am 04. Mai 2026 trat der neu gewählte Gemeinderat das erste Mal zusammen und Bürgermeister Christoph Schmoll eröffnete die konstituierende Sitzung.
Die neu in den Gemeinderat gewählten Mitglieder Thomas Aulitzky, Christoph Frank, Andreas Götz, Anja Strauß, Fabian Hahn, Markus Högner und Tobias Lang wurden von Bürgermeister Christoph Schmoll vereidigt.
Zur 2. Bürgermeisterin wurde in geheimer Wahl einstimmig Theresa Korn gewählt. Die beiden Kandidaten für den Posten des 3. Bürgermeisters vereinten jeweils die Hälfte der Stimmen auf sich, so dass per Los Andreas Götz zum 3. Bürgermeister bestimmt wurde. Anschließend wurden beide Stellvertretende in ihrem Amt vereidigt.
Der Gemeinderat beschloss zusätzlich zu den Pflichtausschüssen Rechnungsprüfungsausschuss und Werkausschuss die Einrichtung eines Haupt- und Finanzausschusses, eines Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses (jeweils vorberatend) und eines Ferienausschusses, der in Ferienzeiten die Aufgaben des Gemeinderates wahrnimmt. Die personelle Besetzung wird in der ersten Arbeitssitzung beschlossen.
In der Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts wurde die Höhe des Sitzungsgeldes angepasst. Für jede Sitzungsteilnahme sollen die Gemeinderatsmitglieder in der neuen Wahlperiode 35 € erhalten, seit 2014 waren dies 30 €. Selbstständige und Personen, denen z. B. durch die Notwendigkeit einer Kinderbetreuung finanzielle Aufwendungen entstehen, erhalten zusätzlich eine Entschädigung von 25 €/Stunde (bisher: 20 €). Die Pauschalentschädigung für Fraktionssprecher*innen, die auf Anforderung des 1. Bürgermeisters zusätzlich zu Sitzungen zusammentreten, beträgt wie gehabt 25 €/Stunde.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte einen Antrag zur Sitzungsteilnahme durch Ton-Bild-Übertragung, um Gemeinerät*innen trotz Verhinderung bei triftigen Gründen die Teilnahme an Sitzungen zu ermöglichen. Die Verwaltung verwies auf die nach wie vor fehlende technische Ausstattung im Sitzungssaal, um sowohl Datenschutzaspekten als auch gültigen Abstimmungen Rechnung zu tragen, sowie weiterhin bestehende Unklarheiten bezüglich der rechtssicheren Umsetzung. GRM Ernst erklärte ihre Unterstützung des Antrags, um die Stimme beruflich verhinderter Gemeinderatsmitglieder oder von Personen mit zu pflegenden Angehörigen nicht ungehört zu lassen. Der Gemeinderat lehnte den Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung ab.
Die Vertretung der Gemeinde im Zweckverband der Sparkasse Ansbach, im Schulverbund Ansbach-Ost und in der Verbandsversammlung beim Zweckverband zur Wasserversorgung Reckenberg-Gruppe wird wie gehabt der 1. Bürgermeister Schmoll bzw. seine Stellvertreter*innen übernehmen.
Der 1. Bürgermeister Schmoll sowie seine Stellvertreter*innen Theresa Korn und Andreas Götz wurden durch den Gemeinderat zu Eheschließungsstandesbeamten bestellt.
29.04.2026 in Gemeinderat
Nachdem die räumliche Situation des Dialysezentrums an der Heilsbronner Straße unbefriedigend ist, wurde seitens des Betreibers an die Gemeinde der Wunsch herangetragen im Gewerbegebiet einen Neubau zu errichten.
Mit der Genehmigung einer Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet können zukünftig auch gewerbliche Anlagen entstehen, die der „sozialen und gesundheitlichen Nutzung dienen“. Damit wurde ein Ersatz für den bisherigen Standort des Dialysezentrums gefunden. Der Planer erläuterte die Anregungen der Träger öffentlicher Belange. Seitens der Bevölkerung gab es keine Einwände.
Für Christian Scheuerpflug (SPD) war es wichtig, dass durch die neue Nutzung im Gewerbegebiet keine Einschränkungen für die bestehenden oder zukünftigen Gewerbetreibenden hinsichtlich der Schallschutzvorgaben entstehen. Der Gemeinderat stimmte der Änderung des Bebauungsplanes einstimmig zu.
Wie im Januar berichtet, soll westlich des Adlerweges ein ca. 1,5 Hektar großes Baugebiet mit vier Wohneinheiten erschlossen werden. Das angrenzende Biotop mit Grünfläche und einem stehenden Gewässer sowie Waldflächen bleiben dabei unberührt.
Im Rahmen der öffentlichen Auslegung gab es insgesamt drei Stellungnahmen von Bürgern sowie diverse Rückmeldungen von Fachbehörden.
Einwände gerecht und abgewogen berücksichtigt
Der Gemeinderat stellte nach ausführlicher Erläuterung durch den Fachplaner in einer Gesamtabwägung fest, dass die Belange der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange bei der Planung gerecht und abgewogen berücksichtigt wurden.
Die Kosten für das Planverfahren und für die Erschließungsarbeiten werden von den betroffenen Grundstückseigentümern übernommen.
Planungsverfahren für Grund- und Mittelschule eingeleitet
Die Weichen für eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Gemeinde Neuendettelsau sind gestellt: Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich den offiziellen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Grund- und Mittelschule“ gefasst. Damit macht die Gemeinde den Weg frei für den dringend benötigten Schulneubau nördlich des Sportparks.
Umfassende Voruntersuchungen laufen
Um eine verträgliche Planung sicherzustellen, hat die Verwaltung bereits zahlreiche Gutachten beauftragt. Untersucht werden unter anderem der Artenschutz, die Bodenbeschaffenheit, der Lärmschutz sowie die künftige Verkehrssituation. Auch eine mögliche Verschattung der benachbarten Wohnbebauung wurde bereits geprüft, um den Interessen der Anwohner gerecht zu werden.
Christian Scheuerpflug regte an, für die Parkplatzfläche Festsetzungen hinsichtlich zu pflanzender Bäume mit aufzunehmen. Es sei zeitgemäß, für sechs bis acht Stellplätze einen Baum vorzusehen und die Pflanzfläche groß genug zu gestalten. „Das ist ein wichtiger Betrag zur Klimaanpassung und dringend geboten“, so Gemeinderat Scheuerpflug.
Frühzeitige Beteiligung der Bürger
Mit dem aktuellen Beschluss wurde die Verwaltung zudem ermächtigt, die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung durchzuführen.
Sobald der Vorentwurf für den Bebauungsplan erstellt ist, haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich über die Pläne zu informieren und Anregungen einzubringen.
Ein geplantes Einfamilienhaus gegenüber dem Supermarkt in der Schlauersbacher Straße konnte das gemeindliche Einvernehmen nicht erhalten. Das Grundstück liegt in einer „Splittersiedlung“ im Außenbereich, was eine Wohnbebauung an dieser Stelle derzeit rechtlich ausschließt.
Dem Rückbau einer Siloanlage (4 Silos) und der Schaffung fünf neuer Lagersilos im Gewerbegebiet stimmte der Gemeinderat zu. Eventuelle Kosten für zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen übernimmt der Bauherr. Das Gremium stimmte dem Antrag zu.
Dem Neubau einer ca. 17 x 15 Meter großen Lagerhalle mit Flachdach erteilte der Gemeinderat das erforderliche Einvernehmen. Dafür wird eine bestehende, eingeschossige Ausstellungshalle abgerissen. Das Bauvorhaben liegt in einem Mischgebiet an der Friedhofstraße und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.
Grünes Licht für die Gemeindefinanzen
Das Landratsamt Ansbach hat die Haushaltssatzung sowie die Wirtschaftspläne der Gemeindewerke und des Gesundheitszentrums für das Jahr 2026 bestätigt.
Da der Haushalt keine genehmigungspflichtigen Bestandteile enthält und die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Gemeinde gesichert ist, kann die Satzung ausgefertigt werden. Das Landratsamt betonte in seiner Stellungnahme lediglich die Einhaltung der gesetzlichen Prioritäten bei Investitionen, um die finanzielle Stabilität auch künftig zu wahren. Die rechtsaufsichtliche Stellungnahme entspricht im Wesentlichen der eigenen Beurteilung durch die Verwaltung.
Die Veröffentlichung erfolgt im Amtsblatt am 6. Mai 2026, womit der Haushalt offiziell rückwirkend in Kraft tritt.
Bürgermeister Christoph Schmoll (SPD) bedankte sich am Ende der Sitzung vor allem bei den ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in der abgelaufenen Legislaturperiode. In den sechs Jahren habe es demnach auch schwierige Momente gegeben. Es seien schließlich schwierige Aufgaben in Angriff genommen worden und man habe nicht nur dicke Bretter, sondern geradezu Bohlen gebohrt. Durch die gute Zusammenarbeit sei vieles vorangekommen und habe sich entwickelt. Dafür dankte er den ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern aufrichtig und wünschte ihnen alles Gute für die weitere Zukunft.
22.04.2026 in Gemeinderat
Bericht des Gewässerschutzbeauftragten
Der Gewässerschutzbericht 2024/2025 der Gemeinde Neuendettelsau unterstreicht den Erfolg konsequenter Kanalsanierungen durch einen geringen Fremdwasseranteil. Der Umbau des Pumpwerks Haag wurde im Februar 2024 abgeschlossen, während bis Mai 2025 die Modernisierung der pneumatischen Pumpwerke Watzendorf, Bechhofen, Wernsbach und Wollersdorf erfolgreich erfolgte. Die Übernahme und geplante Sanierung der PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude für ca. 18.250 EUR verspricht eine Leistungssteigerung auf 22.000 kWh/a, was zu einer jährlichen Stromkosteneinsparung von etwa 3.500 EUR führt, die Amortisation erfolgt nach ca. 5 Jahren. Diese Maßnahme dient als erster Schritt zur Erfüllung der EU-Abwasserrichtlinie, wobei zukünftig die Nutzung des „Alten Tropfkörpers“ für vertikale PV-Paneele zur Steigerung der Energieautarkie geprüft wird.
Zu dem aktuellen Stand hat er Netzbetreiber TENNET der Gemeinde mitgeteilt, dass die Planung in den Verantwortungsbereich der Bundesetzagentur (BNetzA) übergegangen ist. Der Ausbau des Westbayernrings befindet sich aktuell in einer wichtigen Prüfphase.
Entscheidung steht noch aus
Ob das Projekt „Westbayernring“ endgültig gebaut wird, entscheidet die Bundesnetzagentur voraussichtlich erst Ende 2026. Bis dahin wird geprüft, wie hoch der Bedarf für diese Stromleitung tatsächlich ist.
Planungen laufen weiter
Damit keine Zeit verloren geht, werden die bisherigen Untersuchungen zur Umwelt und zur Streckenführung (die sogenannte Raumverträglichkeitsprüfung) geordnet zu Ende geführt. Das sorgt dafür, dass die bisherige Arbeit nicht umsonst war und regionale Hinweise festgehalten werden.
Datenabfrage vor Ort
In den nächsten Wochen werden Fachfirmen auf die Kommunen und Behörden zukommen, um wichtige Daten für die mögliche Trassenführung abzufragen (z. B. Naturschutz- oder Baugebiete).
Insgesamt ist es noch nicht sicher, ob die Leitung kommt, aber die Vorbereitungen laufen weiter, um für eine spätere Entscheidung alle Fakten auf dem Tisch zu haben.
https://www.tennet.eu/de/projekte/westbayernring
Das aktuelle Kläranlagenfahrzeug (Baujahr 2010) ist aufgrund eines Turboladerschadens und Abgasproblemen nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren. Da Neufahrzeuge derzeit extrem lange Lieferzeiten haben, wurde kurzfristig nach einer sofort verfügbaren Alternative gesucht.
Die Wahl fiel auf ein gebrauchtes Elektro-Vorführfahrzeug der Marke Peugeot vom Autohaus Oppel in Ansbach. Das Fahrzeug (EZ 2025, 800 km) erfüllt mit seinem Elektroantrieb und einer zusätzlichen Seitenscheibe für bessere Sicht alle Anforderungen der Mitarbeiter. Um die Einsatzfähigkeit der Kläranlage sicherzustellen, hat Bürgermeister Schmoll den Kaufvertrag zeitnah unterzeichnet.
Ein Verkehrsversuch
Ab dem 1. Juni 2026 testet die Gemeinde Neuendettelsau in Zusammenarbeit mit dem Landkreis auf der Hauptachse (Heilsbronner bis Schlauersbacher Straße) markierte Schutzstreifen, um den Radverkehr sicherer auf die Fahrbahn zu führen und Gehwege zu entlasten. Der Versuch soll zeigen, ob getrennte Wege für das Miteinander sicherer und das Radfahren attraktiver machen.
Laut Bürgermeister Schmoll werde man darauf achten, dass sich Breitbandausbau und Verkehrsversuch nicht ins Gehege kommen. Über den Verkehrsversuch werde regelmäßig über die Homepage der Gemeinde informiert.
Das Wichtigste im Überblick:
Ziel: Radfahrer sollen runter von den engen Gehwegen und sichtbar auf die Straße. Das verhindert Konflikte mit Fußgängern und macht Radler für ausparkende Autos besser sichtbar.
Was sind Schutzstreifen? Das sind die markierten Bereiche mit der gestrichelten Linie. Autos dürfen sie bei Bedarf befahren, müssen aber 1,50 m Sicherheitsabstand beim Überholen von Rädern einhalten.
Wichtige Änderung beim Parken: Auf den Schutzstreifen herrscht Parkverbot (besonders relevant für die Schlauersbacher Straße). In der Heilsbronner Straße werden Parkplätze schräg markiert und teils zeitlich begrenzt (3 Std.), um Dauerparken zu vermeiden.
Wissenschaftliche Begleitung: Die TH Nürnberg untersucht während der Testphase genau, wie sich das Verhalten und die Sicherheit im Ort verändern.
Im Rahmen der der wissenschaftlichen Begleitung werde vor und nach dem Verkehrsversuch untersucht, wie viele gefährliche Situationen es zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmern gibt. Insgesamt dauere der Verkehrsversuch ein Jahr, um valide Ergebnisse zu bekommen, so Bürgermeister Christoph Schmoll (SPD). Anschließend solle dann im Rahmen der Auswertung entschieden werden, ob die Schutzstreifen dauerhaft bestehen bleiben.
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Frühjahrs- u. Sommerbepflanzung