SPD Neuendettelsau

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08.08.2017 in Topartikel Kommunalpolitik

Wohnen am Schlosspark bekommt Zuwachs

 
Innenhof hinter VR Bank mit Fässla.

Innenraumverdichtung als Ziel

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hat die Firma Högner erste Planungsideen für das Areal zwischen den Gaststätten „Fässla“ und „Grüner Baum“ vorgestellt.

Nachdem die Pächter der Gaststätte „Fässla“  bereits im letzten Jahr ihren Mietvertrag gekündigt hatten, hat sich die Eigentümerin der Immobilie an die Firma Högner gewandt.

Nach Aussage von Seniorchef Wolfgang Högner ist nun an Stelle der Gaststätte „Fässla“ bis hinter die VR-Bank eine Wohnbebauung vorgesehen. Dabei sind ca. 18-20 Wohneinheiten geplant. Dies dient einer sinnvollen Innenraumverdichtung des Kernortes.

Der „Grüne Baum“ soll erhalten bleiben. Hier ist jedoch eine Sanierung vorgesehen.

Für ausreichend Stellplätze wir durch eine Tiefgarage gesorgt. Die Zufahrt erfolgt über den derzeitigen Parkplatz vor dem „Fässla“.

Das Gebäude der Gewerbebank bleibt  in der historischen Form erhalten. Die VR-Bank hat allerdings ein Interesse daran, die ebenerdige Fläche zu vergrößern. Dies ist aus Sicht der SPD-Fraktion zu begrüßen, weil dadurch der Standort der Bank längerfristig sichergestellt werden kann.

Die konkrete Planung für das Areal ist für Anfang  des nächsten Jahres vorgesehen, der Baubeginn im Sommer 2018.

„Wir stehen dem Vorhaben positiv gegenüber und werden uns weiterhin für eine zeitnahe Information der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.“ betont Fraktionssprecher Manfred Riedel in einer ersten Stellungnahme.

 

08.08.2017 in Kommunalpolitik

Bebauungs-Plan Chemnitzer Straße stößt auf Widerstand

 
SPD- Fraktionsvorsitzender M. Riedel erläutert MdL M. Stümpfig und interessierten Bürgern Bauplanungen im Neuendettelsau

Erstmals hatten SPD und Grüne in Neuendettelsau gemeinsam zu einer öffentlichen Information zu einem Bebauungsplan eingeladen. Für den SPD-Ortsvorsitzender Dietrich Tramsen muss der Bürgermeister bei gemeindlichen Planungen interessierte Bürgerinnen und Bürgern zur öffentlichen Anhörung einladen. Weder in Ausschüssen noch im Gemeinderat haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich öffentlich zu äußern.

Dieses Vakuum an Mitsprachemöglichkeit versuchten Dietrich Tramsen und Dirk Sauer von der Grünen Gemeinderatsfraktion während der Auslegungsfrist zur Vorstellung des Bebauungsplanes Chemnitzer Straße auszugleichen. Das Gespräch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ergab mehrheitlich folgende Forderungen an den Gemeinderat:

1. Es dürfen keine 6000m² Wald für drei Baugrundstücke zur geplanten Rodung frei gegeben werden, zumal der Antrag bisher nur für ein zu bauendes Einfamilienhaus gestellt wurde.

2. Bei der Bauplanung im Randbereich Chemnitzer Straße bis Oberlungwitzer Straße muss die Verkehrszunahme durch ein ruhiges anschließendes Wohngebiet berücksichtigt werden und

3. Bürgermeister und Gemeinderat müssen Lückenbebauung vor neu auszuweisenden Bauflächen den Vorrang geben. Hier muss eine gemeindliche Gesamtplanung erarbeitet werden.

Darüber hinaus ist der vorgelegte Bebauungsplan nicht fähig, die gewünschte Ordnung im Bereich der Chemnitzer Straße herzustellen, da hier weder ein einheitliches Dachkonzept noch die Bebauungsgröße (Grundflächenzahl) für das ganze Areal vorgegeben wird.

Dirk Sauer von den Grünen lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss zu einem Gesprächsspaziergang mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Martin Stümpfig entlang der vorgesehenen Bebauungsfläche ein.

Für Stümpfig, der selbst Forstwirtschaft studiert hat, war bei der Besichtigung vor Ort klar: „Der Teilbereich des Muna Waldes ist in gutem Zustand. Hier 6000m² dieses intakten Waldes für lediglich drei Einfamilienhäuser in der Planung zu opfern, steht in keinem Verhältnis. Es gibt alternative Baugrundstücke, die weniger Schaden anrichten würden. Hier ist der Gemeinderat aufgerufen, seine Entscheidung nochmal zu überdenken und den möglichen Bauwilligen entgegen zu kommen“.

Auf den 6000m² stehen neben Fichten und Kiefern auch Buchen und wertvolle Eichen mit einem Stammumfang vom 1,50m bis 3m. Es gibt keine rechtliche Möglichkeit die Stärkste der Eichen vor einer Fällung in der Zukunft zu sichern. Im diskutierten Bebauungsplan ist diese Eiche nicht als erhaltenswert eingezeichnet.

Für den Waldverlust muss vom Besitzer eine vorgegebene Fläche an anderer Stelle aufgeforstet werden. Bis jedoch dieser Ausgleich eine ökologische Gleichwertigkeit mit dem derzeitigen Wald erreicht, vergehen wohl 40-100 Jahre, wenn man bedenkt, dass Eichen erst in 40 Jahren Eicheln tragen.

Zu bedenken gilt es auch, dass diese Ausgleichsfläche Ackerland in Wald umwandelt, was den ansässigen Landwirten bei der schon knappen Verfügbarkeit an Boden weitere Probleme bereiten wird.

 

24.07.2017 in Umwelt

Informationsveranstaltung zu Bebauungsplänen in Neuendettelsau

 

Am Donnerstag 27. Juli um 18 Uhr laden wir alle Interessierten in den Löhe-Bahnhof Neuendettelsau ein. Es geht um das Thema

"Waldabholzung für 3 Bauplätze?"

Gemeinsam informieren SPD und Grüne über den Bebauungsplan Chemnitzer Straße und weitere Bauplanungen. Im Anschluss ab 19.15 Uhr erfolgt ein „Gesprächsspaziergang“ mit MdL Martin Stümpfig entlang des Areals an der Chemnitzer Straße.

 

14.06.2017 in Allgemein

Mit Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit für einen liebenswerten Ort

 

Die Neuendettelsauer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten trauern um Altbürgermeister Hans-Werner Landshuter, der am 4. Juli 2017 plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.

Wir verlieren mit ihm eine Persönlichkeit, die seit 1972 die Politik der SPD in Neuendettelsau und im Landkreis Ansbach wesentlich geprägt und mitgestaltet hat. Bereits in jungen Jahren interessierte er sich für Kommunalpolitik und trat am 1. Januar 1971 in den SPD-Ortsverein Neuendettelsau ein. Von 1972 bis 1996 war er Gemeinderat, davon sechs Jahre 2. Bürgermeister. Von 1996 bis 2008 hat sich Hans-Werner Landshuter als 1. Bürgermeister besonders verdient gemacht.

 

 

In seine Amtszeit fielen der Neubau der Dreifach-Sporthalle, der Feuerwache und die Entwicklung des Baugebietes Froschlach/Birkig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ihm stets wichtig, dass der Ort Neuendettelsau mit seinen Ortsteilen lebenswert ist und bleibt. Besondere Anliegen waren ihm dabei die Förderung des Sports und der Clinic Neuendettelsau. Sowohl als Vorsitzender des TSC Neuendettelsau als auch als Kommunalpolitiker setze er sich unermüdlich für die Sportbewegung ein. Als langjähriger Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Clinic Neuendettelsau sowie in seiner Funktion als Patientenfürsprecher hat er sich besonders für die Gesundheits- und Pflegeversorgung in der Region eingebracht. Engagiert eingesetzt hat er sich außerdem für die Verbreitung des Hospiz- und Palliativgedankens im Landkreis Ansbach.

Für seine Verdienste wurde er mit der Bürgermedaille in Gold der Gemeinde Neuendettelsau und mit dem Titel „Altbürgermeister“ geehrt. Darüber hinaus wurde sein überaus großes kommunalpolitisches Wirken durch die Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze sowie der Landkreismedaille in Gold gewürdigt.

„Es ist wichtiger, etwas im Kleinen zu tun, als im Großen darüber zu reden.“ Dieses Zitat von Willy Brandt war auch das Motto von Hans-Werner Landshuter.

In seiner Beharrlichkeit, Klarheit und Zielstrebigkeit hat sich Altbürgermeister Hans-Werner Landshuter in besonderer Weise um den SPD-Ortsverein und um die Gemeinde Neuendettelsau verdient gemacht. Dabei war ihm ein fairer Umgang mit politischen Gegnern stets ein Anliegen. Überrascht hat er manchmal auch durch seinen hintergründigen und tiefsinnigen Humor, mit dem er zum Nachdenken anregte.

Wir danken Hans-Werner Landshuter für sein Tun und Handeln und sind stolz, dass wir mit ihm einen engagierten und vorausschauenden Kommunalpolitiker in unseren Reihen hatten. Sein Einsatz und seine Entschlossenheit für die Sozialdemokratie werden uns dauerhaft in Erinnerung bleiben.

 

08.06.2017 in Ortsverein

Nachruf Hans-Werner Landshuter

 

„Es ist wichtiger, etwas im Kleinen zu tun, als im großen darüber zu reden.“
Willy Brandt

Nachruf

Die Neuendettelsauer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten trauern um

Altbürgermeister

Hans-Werner Landshuter

* 22. April 1944              † 4. Juni 2017

Mit Hans-Werner Landshuter verlieren die Sozialdemokraten in Neuendettelsau eine Persönlichkeit, die seit 1972 die Politik der SPD in Neuendettelsau und im Landkreis Ansbach wesentlich geprägt und mitgestaltet hat. Bereits in jungen Jahren interessierte er sich für Kommunalpolitik und trat am 1. Januar 1971 in den SPD-Ortsverein Neuendettelsau ein. Von 1972 bis 1996 war er Gemeinderat, davon sechs Jahre 2. Bürgermeister. Von 1996 bis 2008 hat sich Hans-Werner Landshuter als 1. Bürgermeister besonders verdient gemacht. Es war ihm stets wichtig, dass die Zukunft des liebenswerten Ortes Neuendettelsau auch lebenswert ist. Besondere Anliegen waren ihm die Förderung des Sports und der Clinic Neuendettelsau.

In seiner Beharrlichkeit und Klarheit hat sich Altbürgermeister Hans-Werner Landshuter in besonderer Weise um den SPD-Ortsverein und um die Gemeinde Neuendettelsau verdient gemacht.

Für seine Verdienste wurde er mit der Bürgermedaille in Gold der Gemeinde Neuendettelsau und mit dem  Titel „Altbürgermeister“ geehrt.

Wir danken Hans-Werner Landshuter für sein Tun und Handeln und sind stolz, dass wir mit ihm einen engagierten und vorausschauenden Kommunalpolitiker in unseren Reihen hatten.

Sein Einsatz und seine Entschlossenheit für die Sozialdemokratie werden uns dauerhaft in Erinnerung bleiben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Gerlinde und den Söhnen Jörg mit Familie und Frank

Dietrich Tramsen                                                                  Manfred Riedel                        1.Vorsitzender                                                                      Fraktionssprecher